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Stadtmeisterschaften 2012 |
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Stadtmeisterschaften 2012 in Spexard |
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Favorit bejubelt gelungene Revanche FC Gütersloh gewinnt durch 5:2-Sieg im Neunmeterschießen über den SV Avenwedde den Titel Gütersloh. Der neue Riese im Tor zeigte sich gleich in riesiger Form. Zweimal konnte Sebastian Tiszai im Neunmeterschießen seine imposante Körpergröße von 1,98 Meter erfolgreich einbringen – und der FC Gütersloh am Ende jubeln. Mit einem 5:2-Finalsieg über den SV Avenwedde holte der Westfalenligist bei der 25. Auflage der Stadtmeisterschaften zum siebten Mal den Pokal. Versüßt wurde der Triumph durch ein üppiges Sparschwein, gefüllt mit 1.000 Euro. „Jetzt habe ich direkt den ersten Titel geholt“, freute sich Tiszai über einen „super Einstand“ bei seinem neuen Klub. Der Favorit musste sich in der Neuauflage des Vorjahresfinals mächtig strecken. Die Avenwedder schossen nach drei Minuten durch Yavuz Orhan das 1:0 und hielten den Vorsprung bis zur 12. von insgesamt 15 Minuten. Erst dann gelang Ustim Schröder der Ausgleich. Im Neunmeterschießen zeigten sich die Gütersloher Raffaele Wiebusch, Ustim Schröder, Alexander Schiller und Pascal Röber zielsicher. Für den SVA traf nur Özcan Sehit; Rafael Cebulla und Yavuz Orhan scheiterten an Tiszai. Holger Wortmann registrierte die erfolgreiche Revanche mit Genugtuung. „Wir waren die beste Mannschaft des Turniers“, sagte der FCG-Trainer mit dem Hinweis, dass es auch etwas mit Qualität zu tun habe, sich im Neunmeterschießen zu behaupten. Und diese Qualität hatte sein Team bereits im Halbfinale unter Beweis gestellt. Im Duell der beiden Westfalenligisten mit Ausrichter SV Spexard stand es nach regulärer Spielzeit ebenfalls 1:1. Nach Neunmeterschießen hieß es 5:3, weil Tiszai auch hier zwei Schüsse parierte. Insgesamt bot die Endrunde vier Mal die Entscheidung vom Punkt, dreimal war der SV Spexard beteiligt. Schon die Entscheidung über Platz eins in der Gruppe B ging in die Verlängerung. Die „Spechte“ hatten es versäumt, im letzten Spiel den Gruppensieg unter Dach und Fach zu bringen. Ein 6:0 gegen den SSC Italia hätte gereicht, Chancen für zehn Treffer boten sich, wie Trainer Carlos Fialho treffend feststellte: „Das Neunmeterschießen hätten wir uns ersparen können.“ Es langte nur zu einem 6:1, Spexard und Avenwedde lagen nach Punkten und Toren gleichauf. Das Shoot-Out entschied der Landesligist mit 4:2 und bekam im Halbfinale mit Bezirksligist Aramäer Gütersloh den leichteren Gegner. Dankbar war die Aufgabe trotzdem nicht. Wie häufig, wenn diese beiden Vereine aufeinandertreffen, übertrieben die Kontrahenten den Körpereinsatz. Je eine Zeitstrafe verteilte Schiedsrichter Thorsten Zwick (SC Verl), bei der Vielzahl an Fouls sehr gnädig. Das Erfreulichste am 5:1-Sieg der Avenwedder war, dass es keine Verletzten gab. „Die Mannschaft hat den Verein würdig vertreten“, sagte Trainer Robert Purkhart, obwohl es zum finalen Erfolg nicht mehr reichte. 500 Euro Prämie minderten den Kummer. Auf sportlicher Ebene verbuchten die Spexarder im Neunmeterschießen um Platz drei wenigstens ein kleines Happyend. Mit 2:1 behielten sie im dritten Anlauf die Oberhand. Als Organisatoren durften sie sich sowieso als Gewinner fühlen. 700 Zuschauer füllten die Halle an der Bruder-Konrad-Straße. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Obmann Volker Stickling. Ausrichter glänzt mit Fairness Randnotizen aus der Endrunde in der Spexarder Sporthalle Treffsicher: In der Torjägerstatistik drehte der SV Avenwedde den Spieß um. Mit zehn Treffern verwies Rafael Cebulla den besten Schützen des FC Gütersloh, Raffaele Wiebusch (9), auf Platz zwei. Als Belohnung erhielt er die begehrte Kanone. Fangsicher: Nach dem finalen Neunmeterschießen hatten die Organisatoren überhaupt keine andere Wahl, als Sebastian Tiszai vom FC Gütersloh den Handschuh für den besten Torhüter zu verleihen. Ohne seine zwei Paraden hätte wohl der Avenwedder Robin Engelhardt den Preis bekommen. Fairplay: Außer im hitzigen Halbfinale Aramäer Gütersloh gegen SV Avenwedde hielten sich die Akteure an diesen Grundsatz. Vorbildlich agierte der SV Spexard. In Vor- und Endrunde bekam der Westfalenligist keine Strafe. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter in den gestrigen 17 Partien drei Zeitstrafen. „Alles im grünen Bereich“, sagte MarkusWesthoff, einer von drei Referees. Außenseiter: Der SSC Italia, in der Vorrunde die Überraschung schlechthin, kam in der Endrunde mächtig unter die Räder. 0 Punkte und 4:19 Tore zeigten dem C-Ligisten, dass er mit den Großen doch nicht mithalten kann. „Alles starke Gegner“, sagte Raffaele Castaldi, der beim 1:6 gegen den SV Spexard als Torschütze immerhin ein Erfolgserlebnis feierte. Auch die anderen Kreisligisten schieden in der Gruppenphase aus. Ein deutliches Indiz, dass die Favoriten das Turnier sehr ernst nahmen. Stimmung: Mit ihren Trommeln waren die Fans der Aramäer Gütersloh wie in den Vorjahren die lautstärksten. Anfeuerungsrufe blieben ansonsten Mangelware, obwohl die Ränge mehr als voll waren. 700 Zuschauer zählte der SV Spexard, bei nur 300 Sitzplätzen blieb für viele Besucher nur ein Stehplatz. „Das haben wir bewusst in Kauf genommen“, sagte Volker Stickling, der mit seinem Team für eine perfekte Organisation sorgte. Wolf Anders, Koordinator vom Sponsor Sparkasse, merkte an, dass es neben vielen lobenden Worten ein paar kritische Stimmen bezüglich der eingeschränkten Kapazität gab: „Aber wer es wirklich wollte, bekam einen Sitzplatz.“ Nächstes Jahr geht es zurück in die Halle Ost, wenn der Gütersloher TV die 26. Auflage ausrichtet. ERGEBNISSE Gruppe A FC Gütersloh – FC Isselhorst 3:1 Aramäer – TuS Friedrichsdorf 2:1 FC Gütersloh – Aramäer 6:1 FC Isselhorst – Friedrichsdorf 2:4 Friedrichsdorf – FC Gütersloh 1:3 Aramäer – FC Isselhorst 2:0 Tabelle: 1. FC Gütersloh (12:3) 9 Pkt. 2. Aramäer Gütersloh (5:7) 6 Pkt. 3. TuS Friedrichsdorf (6:7) 3 Pkt. 4.FC Isselhorst (3:9) 0 Pkt.
Gruppe B SV Avenwedde – SV Spexard 0:0 SSC Italia – Gütersloher TV 1:5 SV Avenwedde – SSC Italia 8:2 SV Spexard – Gütersloher TV 5:2 Gütersloher TV – Avenwedde 1:3 SSC Italia – SV Spexard 1:6 9-Meter-Schießen um Platz 1: SV Avenwedde – SV Spexard 4:2 Tabelle: 1. SV Avenwedde (11:3) 7 Pkt. 2. SV Spexard (11:3) 7 Pkt. 3.Gütersloher TV (8:9) 3 Pkt. 4. SSC Italia (4:19) 0 Pkt.
FCG – SV Spexard (n.N.) 5 :3 SV Avenwedde – Aramäer 5:1 Neunmeter um Platz 3 SV Spexard – Aramäer 2:1 Finale FCG – SV Avenwedde (n.N.) 5:2 FCG: Tiszai – Schröder, Schiller, Wiebusch, Wieckowicz, Kroos, Birkenhake, Röber, Becker. SV Avenwedde: Engelhardt – Brockmann, Siebert, Tastekin, Hankar, Sehit, Zalman, Cebulla, Göcer, Orhan, Dreichel. Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft FC Gütersloh jubelt über den Hallentitel Gütersloh (rast). Stadtmeisterschaften haben ein ganz besonderes Flair. In diesem Jahr ist es wieder der FC Gütersloh, der den SV Avenwedde als Titelverteidiger im Neun-Meter-Schießen mit 4:1 vom Hallenthron stieß. „Das ist gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft, die sieht, dass sie auch gewinnen kann, und es ist gut für die Außendarstellung“, sah FCG-Trainer Holger Wortmann die positiven Aspekte, mit denen sich das zuletzt angekratzte Image der Mannschaft wieder aufpolieren lässt. Das hätte jedoch beinahe nicht geklappt. Nach dem 1:1 gegen den SV Avenwedde mussten die Gütersloher im Finale in die Verlängerung. Im Neun-Meter-Schießen retteten Keeper Sebastian Tiszai mit seinen guten Paraden sowie das Avenwedder Unvermögen dem Wortmann-Team den Titel. SVA-Coach Robert Purkhart nahm es gelassen: „Ich bin schon froh darüber, das Endspiel erreicht zu haben. Alles andere wäre ein nettes Zubrot gewesen.“ Anders als für die Avenwedder, war es für den FCG kein Spaziergang durch das Halbfinale gegen den SV Spexard. Die Gastgeber waren durch Timo Niermann früh mit 1:0 in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich durch Raffaele Wiebusch erhöhte Spexard zwar den Druck, ließ aber zwei dicke Chancen sträflich liegen. Am Neun-Meter-Punkt erwies sich der SVS anschließend mit 1:5 zaudernd und verpasste die Liga-Revanche. Ausrichter erntet Lob „Wir waren aber die agilere Mannschaft“, sah sich Spexards Trainer Carlos Fialho als moralischer Sieger. Dabei wollte Fialho den Güterslohern eigentlich erst im Finale begegnen. Dazu hätte seine Mannschaft aber Gruppenerster werden müssen. Dafür hätte sie aber im letzten Gruppenspiel mit sechs Toren Unterschied gegen SSC Italia gewinnen müssen oder im anschließenden Neun-Meter-Schießen den SVA bezwingen. Mit der bekannten Abschluss-Schwäche war das allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Der junge SVA-Schlussmann Robin Engelhard hatte mit seinem ausgezeichneten Reaktionsvermögen entscheidenden Anteil am Erfolg der Purkhart-Buben. Erst im Spiel um Platz drei gegen die Aramäer Gütersloh legten die Spechte – wenn auch mit viel Glück – ihre Schwäche ab. Hauchdünn setzten sie sich mit 2:1 durch. Nach drei spannenden Turniertagen zogen nicht nur die Spexarder Organisatoren ein rundherum positives Fazit. Immer wieder gab es von den Mannschaften anerkennendes Schulterklopfen. Der »Lange« hält den Titel fest FC Gütersloh dominiert die 7. Sparkassen Hallenstadtmeisterschaften - SV Spexard ist fairster Verein Gütersloh-Spexard (WB). Der »Lange« macht sich lang: FCG-Torhüter Sebastian Tiszai pariert bei den 7. Sparkassen-Hallenmeisterschaften vier Neunmeter, wird so bester Torhüter und sichert den Titel für seinen FC Gütersloh. Gegen den SV Avenwedde gewinnt der FCG 4:1 - natürlich auch im Neunmeterschießen.
Bester Torwart und der Held für seine Mannschaft: FCG-Keeper Sebastian Tiszai (im orangen Trikot) hat gerade im Finale zwei Neunmeter gehalten. Er wird von seinen Mitspielern (von links) Dennis Kroos, Ustim Schröder sowie rechts Pascal Röber stürmisch gefeiert und geherzt.
Avenweddes Schlussmann Robin Engelhardt ist einer der besten in der Halle. Hier versucht der Gütersloher Matthäus Wieckowicz sein Glück, scheitert aber. Özcan Sehit eilt von links zu Hilfe.
Ein guter Gastgeber: Der Spexarder Timo Niermann nimmt den Pokal für die fairste Mannschaft von Volker Stickling entgegen.
Meinungsverschiedenheiten: Elio Igrek und Referee Thorsten Zwick.
Nicht zu stoppen: Aramäer Matay Büyükdag (links) verteidigt hier im Halbfinale den Ball vor SVA-Spieler Eugen Dreichel. Viermal gab es beim
gestrigen Turnier in der Sporthalle an der Bruder-Konrad-Straße
Nachschlag mit finalem Schießen - so oft wie noch nie. »Extra geübt
habe ich aber nicht, das war einfach Glück«, sagte Tiszai und
grinste bescheiden. Dabei hatte der 1,98-Meter-Mann seinem Team
zweimal das Weiterkommen gesichert - alle Achtung. »Unser Ziel war
ja, uns gut zu präsentieren und das ist uns gelungen. Schön, dass
wir den Titel wieder geholt haben. Das Gefühl, dass wir wieder
gewinnen können, ist zurück«, freute sich FCG-Trainer Holger
Wortmann. Die »Wortmänner« ihrerseits mühten sich, doch einzig Ustim Schröder drosch das Leder vorbei an Robin Engelhardt in die Maschen. Der SVA-Keeper war einer der stärksten des Turniers, entschärfte diverse FCG-Chancen. Er ebnete so den Weg ins Neunmeterschießen, musste dort allerdings viermal hinter sich greifen. Für den FC Gütersloh trafen Raffaele Wiebusch, Ustim Schröder, Alex Schiller und Pascal Röber. Auf Avenwedder Seite gelang Özcan Sehit der Ehrentreffer. »Das war einfach klasse. Wir haben das Finale erreicht, genau das hatten wir uns vorgenommen«, strahlte SVA-Coach Robert Purkhart. Dessen Spieler starteten mit einem 0:0 gegen Westfalenligist SV Spexard in die Hallenstadtmeisterschaften, legten dann zwei Siege gegen SSC Italia Gütersloh (8:2) und Gütersloher TV (3:1) nach. Doch Zittern mussten Engelhardt und Co. trotzdem. »Wir sind punktgleich mit dem SV Spexard«, bangte Rafael Cebulla um den Gruppensieg. Der Grund: Nur der Erste ging dem FC Gütersloh im Halbfinale aus dem Weg. Mit einem 6:1-Sieg im letzten Vorrundenspiel zogen die »Spechte« nach Punkten und Toren mit dem SVA gleich - das erste Neunmeterschießen des Tages musste entscheiden. Die Mannschaft von
SVS-Trainer Carlos Fialho unterlag 2:4 und traf auf den FCG. »Das
ist mir egal. Wir wollen das Turnier gewinnen, da müssen wir sowieso
jeden schlagen«, winkte Kamil Orhan ab. Dessen Spexarder schlugen
sich im Westfalenliga-internen Halbfinale dann auch beachtlich, Timo
Niermann donnerte einen Gewaltschuss zur 1:0-Führung in die Maschen.
Raffaele Wiebusch glich aber noch aus, das zweite Neunmeterschießen.
Hitzig ging es im zweiten Halbfinale zwischen den Aramäern Gütersloh und dem SV Avenwedde zu. Faulus Bulut brachte den Bezirksligisten in Führung. Danach prägten viele Unterbrechungen die Partie. »Meine Jungs haben das trotzdem ruhig runtergespielt und sich nicht verunsichern lassen«, lobte »Robby«. Für den SVA trafen Mehmet Göcer, Karim Hankar, Orhan sowie Cebulla doppelt. »Bitter ist, dass wir zwei Verletzte zu beklagen haben. Es gab zwei Knackpunkte, danach sind wir nicht mehr rangekommen und Avenwedde hat das clever gemacht«, äußerte sich Aramäers Spielertrainer Görgis Keles. Fialhos Männer gewannen auch einen Titel: Der SVS ist mit keiner Gelben Karte und keiner Zeitstrafe die fairste Mannschaft. SVS setzt Duftmarke Spexard (som). »Wir haben uns ins Zeug gelegt, um eine Duftmarke zu setzen«, sagt Volker Stickling. Mit Erfolg! Nach dem Turnier ist der 2. Vorsitzende des SV Spexard rundum zufrieden: »Spannung, Dramatik und eine volle Tribüne. Was will man mehr?« Der Organisator hat sich etwas Neues einfallen lassen: Für schnelle Spiele gibt es erstmals eine Rundumbande in der Halle an der Bruder-Konrad-Straße. Am Finaltag verfolgen rund 700 Zuschauer den Titelkampf. Das Interesse geht aber viel weiter: Den Liveticker rufen mehr als 1000 Nutzer auf - Rekord! »Ich aktualisiere die Ergebnisse alle 30 Sekunden«, sagt Jörg Rodehutskors. 60 Helfer kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Hallengeflüster am Rande der Bande Fairer Torschützenkönig: Rafael Cebulla vom SV Avenwedde strahlt: »Genau das habe ich mir vorgenommen!« Mit zehn Treffern sicherte sich der Stürmer die Torjägerkanone und blieb ganz fair: »Im ersten Spiel haben wir ihm einen Treffer gut geschrieben, den er nicht gemacht hat. Hinterher ist er zu uns gekommen und hat das klargestellt«, lobte Hallensprecher Jörg Rodehutskors. Torwart debütiert als Trainer: »Heute halte ich mich mal zurück«, sagt Trainerlegende Helmut Jonscher und hat fürs Turnier seinem Keeper Björn Eckernkamp die Leitung des FC Isselhorst übertragen. »Mein Debüt an der Linie, allerdings läuft es sportlich nicht so.« Nach drei Niederlagen und null Punkten fliegt der FCI nach der Vorrunde raus. »Hauptsache die Jungs haben Spaß«, sagt der Interimscoach. Premiere ohne Glück: C-Ligist SSC Italia hat bei seiner ersten Endrundenteilnahme kein Glück. »Wir wollten schönen Fußball spielen und fair auftreten«, sagt SSC-Coach Andrea Furco. Das klappte. Geknickt waren die Spieler nach drei Niederlagen trotzdem. »Das Leben geht weiter«, sagt Furco gelassen. Keine Aufreger: Das Schiedsrichtertrio Heiko Korpal (Victoria Clarholz), Thorsten Zwick (SC Verl) und Markus Westhoff (SV Spexard) leitete ein ruhiges Turnier. Insgesamt gab es nur drei Zeitstrafen und keine Rote Karte. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft
Jetzt wird es ernst: Nach der Vorrunde am letzten Wochenende kämpfen morgen acht Teams in der Spexarder Sporthalle um den Titel des Hallenfußball-Stadtmeisters. Um 12 Uhr beginnt die Gruppenphase, ab 15.50 Uhr stehen dann die Halbfinalspiele und das Endspiel auf dem Programm. Dabei hofft Vorjahressieger SV Avenwedde ebenso wie Gastgeber SV Spexard oder der zweite Westfalenligist FC Gütersloh auf den mit 1000 Euro dotierten Turniersieg. Außenseiter wittern Chance auf 1.000 Euro Siegprämie FC Gütersloh startet nach starker Vorrunde am Sonntag als Favorit ins Finale der 25. Gütersloher Hallenstadtmeisterschaften Gütersloh. Der Budenzauber geht Sonntag in seine finale Runde. Die besten acht Mannschaften streiten ab 12 Uhr in der Spexarder Sporthalle um den Titel des Gütersloher Stadtmeisters im Hallenfußball. Und wenn die Endrunde hält, was die Vorrunde versprochen hat, dürfen sich die Zuschauer auf spannende Spiele freuen. Volker Stickling vom Organisationsteam des SV Spexard wäre zufrieden, wenn 500 Fans den Weg an die Bruder-Konrad-Straße finden: „Zwar haben wir nicht so viele Sitzplätze, aber auch im Stehen kann man gut zugucken.“ Und volle Ränge wirken sich nun mal positiv auf die Stimmung aus. In der Vorrunde wurde der FC Gütersloh seiner Favoritenstellung mit fünf Siegen bei 24:1-Toren gerecht. Der einzige Gegentreffer gelang den Aramäern Gütersloh, die in der Gruppe A erneut auf den Westfalenligisten treffen. Eine Siegchance hatten sie bei der 1:6-Niederlage aber zu keiner Zeit. „Meinetwegen können wir nochmal so hoch verlieren, wenn wir uns im Endspiel ein drittes Mal wiedersehen“, sagt Aramäer-Trainer Görgis Keles. Diese Aussage impliziert die Erwartung, als Gruppenzweiter das Halbfinale zu erreichen. Und dass sich das Blatt jederzeit wenden kann, bewies sein Team im Jahr 2009. Eine 1:7-Niederlage gegen den SV Spexard in der Vorrunde konterte der Außenseiter im Endspiel mit einem 4:1. Daher erhofft sich Keles, auch in diesem Jahr „ein Wörtchen um den Titel mitreden zu können“. Dem Bezirksligisten einen Strich durch diese Rechnung machen – darauf lauern die beiden A-Ligisten TuS Friedrichsdorf und FC Isselhorst. FCI-Trainer Helmut Jonscher weilte auf Teneriffa, als sein Team als Gruppenerster unter die besten Acht stürmte. „Das habe ich am Montag mit Spaß in der Zeitung gelesen“, sagt der 68-Jährige, der die Mannschaft am Sonntag gemeinsam mit Torhüter Björn Eckernkamp betreut. Ein Grund, etwas zu ändern, gibt es freilich nicht. „Uns kann schließlich nichts mehr passieren.“ Jonscher macht es sich in der Außenseiterrolle bequem, erwartet einen spannenden Dreikampf um Platz zwei. „Wir, die Aramäer und Friedrichsdorf liegen gleichauf.“ Die Pole-Position nimmt Holger Wortmann mit dem FC Gütersloh bereitwillig ein. „Wenn wir an den Meisterschaften teilnehmen, möchten wir auch gewinnen“, sagt der Trainer . Allein wegen der Außendarstellung des Vereins sei es wichtig, gute Leistungen abzuliefern. In der Gruppe B sehen sich mit Titelverteidiger und Rekordsieger SV Avenwedde, SSC Italia und dem Gütersloher TV gleich drei Klubs wieder, die schon in der Vorrunde Gegner waren. Gastgeber SV Spexard ergänzt das Trio - und macht die Gruppe zu einer Zweiklassengesellschaft. Auf der einen Seite die Favoriten Avenwedde und Spexard, auf der anderen die Underdogs GTV und SSC Italia. Gerade der C-Ligist hat mit dem Einzug in die Finalrunde schon mehr erreicht, als er jemals zu träumen wagte. „Wir wollen einfach Spaß haben“, nennt Trainer Andrea Furco denn auch das Motto für die kommenden drei Partien. Unterschätzen wird die Italiener wohl niemand mehr, wussten sie in der Vorrunde doch mit technisch versiertem Fußball zu überzeugen. Während die Avenwedder Landesligaspieler den Ansprüchen von Trainer Robert Purkhart („Wir wollen den Titel verteidigen“) als Gruppensieger folgten, hakte es bei den Spexardern ein wenig. Seit Montag trainiert der Westfalenligist wieder - Co-Trainer Mehmet Dagdelen erwartet daher einen „deutlich frischeren Aufritt“ seiner Auswahl. Das Engagement lohnt sich auf jeden Fall. Die Sparkasse, die bei der insgesamt 25. Auflage zum 7. Mal als Sponsor auftritt, versüßt den Sieg mit einem Scheck über 1.000 Euro. Der Zweite bekommt 500, der Dritte 200 Euro und der Vierte 200 Euro. Die Entscheidung fällt mit dem Anpfiff des Endspiels um 16.50 Uhr. INFO - Premiere 1987 Chronik der bisherigen Stadtmeister: 1987: TuS Friedrichsdorf 1988: FC Gütersloh 1989: SV Avenwedde 1990: FC Gütersloh II 1991: FC Gütersloh 1992: FC Gütersloh 1993: SV Avenwedde 1994: ausgefallen 1995: SV Avenwedde 1996: Türkgücü Gütersloh 1997: Kickers Gütersloh 1998: SV Avenwedde 1999: SV Avenwedde 2000: SV Avenwedde 2001: SV Spexard 2002: SV Avenwedde 2003: Aramäer Gütersloh 2004: SV Spexard 2005: SV Spexard 2006: SV Avenwedde 2007: FC Gütersloh 2008: FC Gütersloh 2009: Aramäer Gütersloh 2010: Aramäer Gütersloh 2011: SV AvenweddeTorschützenliste nach der Vorrunde: 6 Tore: Raffaele Wiebusch (FC Gütersloh), Rafael Cebulla (SV Avenwedde), Caner Kükük (Türkgücü Gütersloh); 5 Tore: Faulus Bulut (Aramäer Gütersloh), Dusan Tadic (TuS Friedrichsdorf), Raffaele Cariglia, Michael Romano (beide SSC Italia), Dietmar Klassen (BW Gütersloh), Serhat Saygili (Türkgücü); 4 Tore: Kamil Orhan (SV Spexard). Gastgeber will den Pokal behalten Hallenfußball-Stadtmeisterschaften: SV Spexard rechnet mit 600 Zuschauern und spürt besondere Verantwortung Gütersloh-Spexard (dm). Jörg Rodehutskors ist stolz. Der Liveticker zur Vorrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hat seinem SV Spexard einen User-Rekord beschert: 2201 Aufrufe pro Tag - das gab´s noch nie auf der Homepage! Am Sonntag dürften die »Spechte« auch im echten Leben eine Bestmarke aufstellen: Zur ersten Titelvergabe des Jahres werden über 600 Zuschauer erwartet.
Die »Macher« der 7. Sparkassen-Hallenstadtmeisterschaften: Sebastian Habieg (von links), Michael Swiers, Pia Lawrenz, Volker Stickling, Kevin Siemer und Spexards Sportkoordinator Klaus Rickmann haben das Turnier in diesem Jahr auf die Beine gestellt.
Björn Berenbrinker (vorne) und der Fußball-Westfalenligst SV Spexard sind Mitfavorit auf den Sieg und die 1000 Euro Prämie. »Wir haben nur positive Rückmeldungen für den Umzug in unsere Halle erhalten. Hier verlieren sich die Menschen nicht so - so ist gute Stimmung vorprogrammiert«, freut sich Volker Stickling. Die Endrunde wird am Sonntag um zwölf Uhr an der Bruder-Konrad-Straße angepfiffen. Für die Organisatoren soll es der krönende Abschluss einer langen Vorbereitungszeit werden. »Superuser« Rodehutskors hat dazu extra nochmal ein Programmheft speziell für die Endrunde erstellt. »Kompliment an die Spexarder. Das ist hier alles perfekt organisiert«, lobte auch Robert Purkhart die Rot-Weißen am vergangenen Sonntag. Der Trainer des Titelverteidigers SV Avenwedde qualifizierte sich standesgemäß als Gruppensieger für den Finaltag, doch ein Selbstläufer wird dieser für die »Bonewie-Boys« sicher nicht. »Es bringt nichts, darüber zu sprechen. In der Halle ist alles möglich«, warnt »Robby« Purkhart. Erstmal will der SVA das Halbfinale erreichen, um Preisgelder für die Mannschaftskasse einzutüten. Dabei helfen wird Edgar Siebert, der bei der Vorrunde noch fehlte. Mit fünf Kreisligisten erwischten die Avenwedder auch die vermeintlich einfachste Gruppe. Aber Vorsicht: Besonders den FC Isselhorst sollte die versammelte Favoritengarde nicht unterschätzen. Vor zwei Jahren verloren die Lutterkicker erst im Finale gegen die Aramäer Gütersloh nach Neunmeterschießen, auch beim Brinker-Cup vor zwei Wochen »ballerte« sich der FCI ins Endspiel. »Wir haben unser Team einfach zusammengewürfelt, aber trotzdem super kombiniert. Mal sehen, was noch geht«, schaut FCI-Torwart Björn Eckernkamp optimistisch nach vorn. Sollte sich der Kreisligist in der Gruppe A mit dem FC Gütersloh, TuS Friedrichsdorf und den Aramäern Gütersloh indes für das Halbfinale qualifizieren, hätten die Meisterschaften 2012 ihre erste Sensation. In der Gruppe B scheinen die Verhältnisse klarer verteilt: Alles andere als ein Weiterkommen von Avenwedde und Spexard gegen die »Underdogs« vom SSC Italia Gütersloh (Kreisliga C) und dem Gütersloher TV (A-Liga) wäre beschämend. GTV-Coach Dirk Trapphoff ist dennoch optimistisch: »Wir sind immer die Außenseiter. Die Rolle kennen die Jungs.« Nette Worte, die Gastgeber und Mitfavorit Spexard nicht beeindrucken können. »Wir spüren eine besondere Verantwortung«, gibt auch Co-Trainer Mehmet Dagdelen zu. Den SVS-Erfolg verbindet »Memo« aber auch mit einer Forderung: »Die Schiedsrichter sollten in der Endrunde härter durchgreifen, damit diese Treterei endlich aufhört!« Insgesamt sprachen die Referees am vergangenen Sonntagabend jedoch von einem fairen Verlauf. Nur eine Rote Karte gegen Temursolet Hasiev (St. Gabriel) und einige Zeitstrafen trübten das Gesamtbild. »Es gab nicht viel zum Eingreifen«, fand der Unparteiische Luis Torres. Ob nun besonders unfair oder nicht - eines ist garantiert: Langweilig werden die 7. Sparkassen-Hallenstadtmeisterschaften bestimmt nicht. Dafür dürfte schon allein der stattliche Siegerlohn von 1000 Euro sorgen. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball Außenseiter SSC Italia zieht in die Endrunde ein Gütersloh (rast). „Läuft super“, reckte Turnierleiter Jörg Rodehutskors kurz vor dem Anpfiff der Vorrundengruppe C den Daumen in die Luft. Der SV Spexard hatte sich bei der Organisation der 25. Ausgabe der Hallen-Stadtmeisterschaft mächtig ins Zeug gelegt und bereits mit der Vorrunde Appetit gemacht auf das Finale am kommenden Sonntag. Neunmal hatte der SV Avenwedde, gefolgt von dem sechsmal erfolgreichen FC Gütersloh, die Meisterschaft in der Turniergeschichte für sich entschieden. Zuletzt hatten die Avenwedder den Güterslohern im vergangenen Jahr den Pott vor der Nase wegstibitzt. Damit war klar: Die FCG-Kicker würden Gas geben, um die Statistik aufzupolieren. Mit 15 Punkten räumte das Team um Tim Brinkmann in der Gruppe A alles ab, was abzuräumen ging. Die Aramäer Gütersloh landeten mit zwölf Punkten auf dem zweiten Platz. Die einzige Rote Karte des gesamten Turniers sah St. Gabriels Timo Hasief nach der 1:3-Niederlage gegen SC Blankenhagen. Nur mit einem Sieg hätte St. Gabriel den Einzug in die Endrunde schaffen können. Wie man einen dritten Platz gewinnbringend einsetzt, zeigte der TuS Friedrichsdorf in der Gruppe B. Acht Punkte reichten, um hinter dem FC Isselhorst und dem SV Spexard die Finalteilnahme in trockene Tücher zu bringen. Am Endrunden-Sonntag winken 1000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten, 300 Euro für den dritten und 200 Euro für den vierten Platz. An diesen Fleischtöpfen hätte auch gerne Türkgücü Gütersloh geschnuppert. „Eine machbare Aufgabe“, hatte Trainer Tarik Kaplan im Vorfeld sieben Punkte im Visier beim Blick auf die Gegner in der Vorrundengruppe C. Nach dieser Rechnung wäre seine Mannschaft bis dahin zweitbester Dritter gewesen. Dagegen hatte der Gütersloher TV in der Gruppe C allerdings einiges einzuwenden. Engagiert setzte sich der GTV im entscheidenden Spiel klar mit 4:1 gegen Türkgücü durch und eroberte damit den dritten Platz. Dafür hatten sich die Gütersloher gleich im ersten Gruppenspiel gegen den SV Avenwedde eine blutige Nase geholt. Brummelig lehnte SVA-Trainer Robert Purkhard an der Bande und knurrte: „Hoffentlich verkaufen wir uns hier besser, als letzte Woche auf unserem eigenen Turnier.“ Die Trainer-Predigt hatte offensichtlich gewirkt. Nach dem 0:1-Rückstand gegen den GTV hängte sich der SVA rein und siegte gegen den GTV mit zwei Treffern von Karim Hanker und einem von Yavuz Orhan. Für die faustdicke Überraschung in dieser Gruppe sorgte jedoch SSC Italia. Der C-Ligist schaffte als größter Außenseiter des Turniers als Tabellenzweiter den Sprung in die Endrunde. „Damit sind wir die Sensation des Tages“, freute sich Trainer Andrea Furco.
Vorrunden-Endstände Gruppe A 1. FC Gütersloh 15 Punkte 2. Aramäer Gütersloh 12 3. St. Gabriel Gütersloh 6 4. BW 98 Gütersloh 4 5. SCE Gütersloh 4 6. SC Blankenhagen 3Gruppe B 1. FC Isselhorst 13 2. SV Spexard 11 3. TuS Friedrichsdorf 8 4. SF Kattenstroth 7 5. Tur Abdin Gütersloh 3 6. Dalke Soccer Gütersloh 0Gruppe C 1. SV Avenwedde 15 2. SSC Italia 12 3. Gütersloh TV 9 4. Türkgücü Gütersloh 6 5. K. F. Drita Gütersloh 3 6. Assyrer Gütersloh 0Endrundenteilnehmer: Gruppe A: FC Gütersloh, FC Isselhorst, Aramäer Gütersloh, TuS Friedrichsdorf Gruppe B: SV Avenwedde, SV Spexard, SSC Italia Gütersloh, Gütersloher TV
FC Gütersloh stürmt ins Finale GRUPPE A: Mit den Arämern Gütersloh setzt sich auch der zweite Favorit durch Der FC Gütersloh ist als souveräner Sieger der Gruppe A in die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaften eingezogen. Der Westfalenligist zeigte bei seinen fünf Siegen viel Spielfreude. „Das Turnier ist für uns sehr gut gelaufen“, bilanzierte Trainer Holger Wortmann den „überzeugenden Auftritt“ seiner Mannschaft. Die Tordifferenz von 24:1 spiegelt die Angriffslust des FCG wider, Raffaele Wiebusch war mit sechs Treffern bester Schütze. Angeführt wurde das zehnköpfige Team vom neuen Torwart Sebastian Tiszai. Die anderen Akteure hatten am Vormittag eine Trainingseinheit absolviert. „Wir wollten kein Risiko eingehen und haben die verletzungsanfälligen Spieler geschont“, erklärte Wortmann, der am Finaltag eine starke Truppe aufbieten will. Mit vier Siegen folgten die Aramäer Gütersloh sicher in die Endrunde. Die einzige Niederlage gab es beim 1:6 gegen den FCG. „Ich will ins Halbfinale“, hat sich Stürmer Yukan Das für Sonntag einiges vorgenommen. Als Titelkandidat sieht er den FC Gütersloh, der SV Spexard und der SV Avenwedde folgen auf seiner Liste. Mit nur zwei Siegen verabschiedete sich St. Gabriel Gütersloh als schlechtester Gruppendritter aus dem Turnier. „Einige Stammspieler wollten wegen der Verletzungsgefahr nicht spielen“, sagte Fußballobmann Ferid Celik. Wegen einer Familienfeier lief Trainer Jarek Tarnowski nur in den ersten beiden Partien auf. Das Tor hütete Michael Esen, der sich über die peinliche 1:3-Niederlage gegen den SC Blankenhagen ärgerte: „So etwas darf nicht passieren“, meinte Esen. Zu allem Überfluss sah Timo Hasief die einzige Rote Karte des Turniers. „Überhaupt nicht zufrieden“ war Andreas Dobrzanski mit dem 4. Platz von BW Gütersloh. „Meine Mannschaft ist zu spät wach geworden und hat nie die Einstellung zum Turnier gefunden“, sagte der Coach des B-Ligisten. Im letzten Gruppenspiel zog sich das Team beim 0:2 gegen den FC Gütersloh aber achtbar aus der Affäre. In den Vordergrund spielte sich Dietmar Klassen, mit fünf Toren zweitbester Schütze hinter Wiebusch. Zum Pechvogel avancierte der Fünftplatzierte SCE Gütersloh. Gleich zwei Verletzte beklagte der B-Ligist. Neben Serkan Cig (Knöchel) erwischte es beim 0:7 gegen den FC Gütersloh auch Torwart Arnold Jarnocha (Fingerbruch). „Für uns war mehr drin. Gegen St. Gabriel und BW Gütersloh hätten wir gewinnen müssen“, sagte Trainer „Pepe“ Cambeiro. Obwohl nur Letzter, war der SC Blankenhagen trotzdem zufrieden. „Wir wollten einen Großen schlagen“, erklärte Trainer Adibo Faal. Dieser Wunsch erfüllte sich mit dem 3:1 gegen St. Gabriel Gütersloh. FC Isselhorst überrascht als Sieger GRUPPE B: A-Ligist verweist den Gastgeber und Titelkandidaten SV Spexard auf Platz zwei Problemlos in der Endrunde, aber Luft nach oben – diesen durchwachsenden Eindruck hinterließ Gastgeber SV Spexard in der Gruppe B. Nach dem 2:2 zum Abschluss gegen den FC Isselhorst musste sich der Westfalenligist mit Platz zwei hinter dem A-Ligisten begnügen. „Ein super Erfolg“, sagte Björn Eckernkamp, eigentlich Torhüter beim FCI, gestern aber Vertretener des urlaubenden Trainers Helmut Jonscher. Eckernkamp hatte das Weiterkommen zwar zur Pflicht erklärt, Platz eins überraschte ihn aber schon. Ins Finale geht er nun mit großem Schwung: „Vielleicht können wir an 2010 anknüpfen.“ Damals verloren die Isselhorster erst nach Neunmeterschießen das Endspiel gegen die Aramäer Gütersloh. Spexards Co-Trainer Mehmet Dagdelen sah sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass in der Halle unterklassige Teams gute Chancen haben: „Vier gute Spieler hat fast jeder.“ Auch wenn sein Team ohne Niederlage blieb – mit der Leistung konnte er nicht zufrieden sein. Gegen den B-Ligisten Sportfreunde Kattenstroth mühten sich die „Spechte“ zu einem 2:1. Dagdelens Kritik fiel moderat aus: „Es hapert ein bisschen.“ Sein Team habe kaum in der Halle trainiert, sei noch nicht richtig fit. Dies soll sich bis Sonntag ändern. Heute startet mit dem Trainingsauftakt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Auch gegen den zweiten A-Ligisten, den TuS Friedrichsdorf, kam der SVS nicht über ein 2:2 hinaus. Das Team von Siggi Meyer rutschte mit acht Punkten als zweitbester Gruppendritter ebenfalls in die Endrunde. Der TuS-Trainer war trotzdem nicht vollauf zufrieden. „Wir hatten eigentlich keine gute Hallenmannschaft am Start.“ Besonders vermisste er seine ausgewiesenen Spezialisten wie die Kotzott-Brüder Benjamin und Martin, die am Sonntag aber seine Auswahl verstärken. Und mit „etwas Glück“ hofft er sich dann „so gut verkaufen zu können“ wie im Vorjahr, als der TuS Dritter wurde. Davon meilenweit entfernt war gestern Tur Abdin Gütersloh. Der Bezirksligist schaffte nur gegen Dalke Soccer (4:0) einen Sieg. Trainer-Rückkehrer Hazni Ergun, gerade als Retter verpflichtet, fand den Zustand der Mannschaft „erschreckend“. Sein Fazit lautete daher : „Es wartet viel Arbeit auf mich.“ Die Dalke Soccer nahmen die Erfolgslosigkeit gelassen. Mit Florian Höner hatte der C-Ligist den größten Hingucker in seinen Reihen. Wie Petr Cech von Chelsea London, schützte der Keeper seinen Kopf mit einem Helm. „Ich bin mal vor den Pfosten geknallt“, erklärte er. Aufgrund der Verletzung habe ihn der Arzt vor die Wahl gestellt: aufhören oder Helm tragen. Warum er sich für Letzteres entschied, stellte er unter Beweis. Mit einigen Paraden verhinderte er weitere als die insgesamt 24 Gegentore. Italiener tanzen vor Glück GRUPPE C: C-Ligist folgt Titelverteidiger SV Avenwedde in die Endrunde Wie es sich für Gewinner gehört, bildeten die Spieler vom SSC Italia nach dem 4:1-Erfolg über Türkgücü Gütersloh einen Kreis und führten ein Tänzchen auf. Die Freude war verständlich. Der C-Ligist, und damit riesiger Außenseiter, schaffte als Zweiter der Gruppe C den Sprung unter die letzten Acht. „Wir sind die Sensation des Tages“, jubelte Trainer Andrea Furco. Spielerisch habe sein Team schon häufig überzeugt, einzig an der Disziplin habe es gemangelt: „Aber heute haben die Jungs ruhig Fußball gespielt.“ Nur gegen Titelverteidiger SV Avenwedde mussten sich die Italiener mit 1:4 beugen. Mit weiteren vier Siegen wurde der Landesligist seiner Favoritenstellung gerecht. „Eine Pflichtgruppe“, sagte Trainer Robert Purkhart, der die Leistung seiner Spieler „nicht überbewerten“ wollte. In dem Feld mit insgesamt fünf Kreisligisten löste A-Ligist Gütersloher TV das letzte Ticket für die Endrunde. Im „Endspiel“ um Platz drei hätte Türkgücü ein Unentschieden gereicht, doch als Thomas Schneider mit dem insgesamt 200. Turniertreffer eine Minute vor Abpfiff den GTV 3:1 (Endstand: 4:1) in Führung brachte, war die Entscheidung gefallen. „Jetzt kann ich den nächsten Sonntag mit meiner Familie verbringen“, stellte Türkgücü-Trainer Tarik Kaplan leicht frustriert fest. Sein Team war mit zwei Siegen gut gestartet, verlor dann aber dreimal in Folge. „In der Halle geht das ratz-fatz“, sagte Kaplan. Er machte seinen Spielern den Vorwurf, die Sache zu lässig angegangen zu sein. Mit 17 Toren zeigte sich Türgücü offensivstark, Caner Küküc war mit sechs Treffern genauso erfolgreich wie der beste Avenwedder, Raphael Cebulla. 13 Gegentore offenbarten aber die große Schwäche. Die GTV-Spieler konnten sich gleich doppelt freuen. Ihnen bleibt nun ein harter Sonntag erspart. Statt wie von Dirk Trapphoff angedroht mit einem Waldlauf geärgert zu werden, dürfen sie in drei weiteren Partien in der Spexarder Sporthalle ihr Können zeigen. „Das Endspiel gegen Türkgücü wollten wir eigentlich vermeiden“, sagte der Coach – und war nach dem positiven Ende entsprechend erleichtert. Wie seine Kollegen zeigte er sich von dem SSC Italia beeindruckt: „Die sind verdient Zweiter geworden.“ Faire Spiele, volle Ränge Veranstalter SV Spexard mit Vorrunde zufrieden Alle Favoriten weiter, dazu mit SSC Italia eine Überraschung, die ein Turnier richtig würzt – aus sportlicher Sicht verlief die Vorrunde der Gütersloher Stadtmeisterschaften perfekt. Auch sonst zog der Ausrichter SV Spexard ein positives Fazit. „Die Spiele sind fair verlaufen, die Halle war gut besucht“, sagte Fußballobmann Volker Stickling aus dem zwölfköpfigen Organisationsteam. Er sah sich in der Entscheidung bestätigt, das Turnier nicht wie üblich in der Halle Ost, sondern auf eigenem Terrain an der Bruder-Konrad-Straße auszutragen. Zwar bietet die Halle nur rund 300 Sitzplätze, „doch die waren wenigstens voll.“ Der Atmosphäre habe dies gut getan. Rund 600 Besucher zählte Stickling an zwei Tagen, für das Finale nächsten Sonntag erwartet er weitere 500. Ein besonderer Service wurde ihnen geboten. Die Turnierergebnisse wurden per Beamer an der Wand angezeigt. Wer zu Hause geblieben war, konnte ebenfalls mitfiebern. Als Premiere lieferte der SV Spexard auf seiner Internetseite einen Live-Ticker. 1.750 Klicks zählte Hallensprecher Jörg Rodehutskors gegen Turnierende, bis zum Abend erwartete er über 2.000: „Das wäre ein neuer Rekord für uns.“ SSC Italia im Konzert der Großen Hallenstadtmeisterschaft: Isselhorst überrascht als Erster – alle Favoriten in der Endrunde Gütersloh (WB). Gerade erst hat Helmut Jonscher seinen Urlaub auf den sonnenverwöhnten kanarischen Inseln beendet. Doch bei der Rückkehr ins kalte Deutschland dürfte dem Trainer des FC Isselhorst warm ums Herz geworden sein: Seine Kicker sind das Überraschungsteam der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaften. Auch C-Ligist SSC Italia Gütersloh steht sensationell in der Endrunde. »Die Nachricht wird Helmut freuen«, glaubt Keeper Björn Eckernkamp, der am Sonntag das Coaching beim A-Ligisten aus Isselhorst übernimmt. Er kann eine tolle Bilanz vorweisen: Mit 13 Zählern rangieren die Lutterkicker vor Gastgeber SV Spexard. Die Entscheidung um den Gruppensieg fällt indes knapp aus. Im letzten Match treffen beide Teams aufeinander – ein Punkt reicht dem FCI. Und tatsächlich gelingt Stefan Schreiber kurz vor dem »Gong« noch das 2:2. »In der Halle läuft es immer für uns«, weiß Eckernkamp. Was ist nun noch möglich für den Underdog? Schon vor zwei Jahren unterlag der A-Ligist im Finale nur knapp den Aramäern Gütersloh nach Neunmeterschießen. »Mal sehen, was so geht«, will Eckernkamp vom Status des Geheimfavoriten nichts wissen. Höhere Erwartungen hat da schon der SV Spexard »Als Gastgeber wollen wir den Verein gut präsentieren«, gibt »Co« Mehmet Dagdelen die Marschroute vor. Der traditionelle »Jahresumtrunk« in Willingen, der sonst mit der Vorrunde kollidierte, fiel in diesem Jahr aus. Wohl auch deshalb qualifiziert sich der SVS ungewohnt souverän für die Endrunde. Dagdelen: »Wir beginnen nun mit dem Training. Dann werden wir am Sonntag auch fitter sein.« Topfit spaziert unterdessen Westfalenliga-Konkurrent FC Gütersloh durch die Halle. Mit einer makellosen Bilanz »ballert« sich die Elf von Holger Wortmann ins Endturnier. Spannend ist in der Gruppe B nur das Rennen um Platz zwei: In der letzten Gruppenpartie kommt es zum Showdown zwischen St. Gabriel und den Aramäern. Nach hitzigen zwölf Minuten siegt das Team vom Pavenstädter Weg mit 2:1 und sichert sich die Endrunden-Tickets. »Gegen Blau Weiß und SCE waren wir unkonzentriert, ansonsten verlief alles gut«, so Coach Görgis Keles. Unschöner Höhepunkt jedoch: Im Gruppenfinale schießt Temursolet Hasiev (St. Gabriel) nach dem Abpfiff Sören Singendonk ab und sieht die Rote Karte. Es soll jedoch die einzige Unsportlichkeit im Turniergeschehen bleiben. Sportliche Schlagzeilen schreibt besonders ein C-Ligist: Die Jungs vom SSC Italia überraschen mit filigraner Technik und qualifizieren sich in der - zugegeben etwas schwächeren - Gruppe C als Zweiter für die nächste Woche. »Wir haben letztes Jahr dran geschnuppert, nun hat's geklappt«, frohlockt Coach Andrea Furco. Sein Team kann Revanche nehmen für das Vorrunden-1:4 gegen Avenwedde, denn beide Mannschaft sind in der Endrunde wieder in einem Topf. In der aktuellen Form wird's gegen den SVA indes schwer. Coach Robert Purkhart: »In der Gruppe durfte ich fünf Siege erwarten. Unser Ziel ist nun erstmal das Halbfinale.«
Budenzauber in Spexard 18 Teams kicken um die Stadtkrone Gütersloh (gl). Ein Nachfolger für den noch amtierenden Stadtmeister im Hallenfußball, den SV Avenwedde, wird an den kommenden beiden Wochenenden gesucht, wenn der SV Spexard in der Sporthalle an der Bruder-Konrad-Straße die siebten „Sparkassen Hallen-Stadtmeisterschaften“ ausrichtet. In drei Vorrundengruppen werden an diesem Wochenende zunächst die Teilnehmer für das Finale am Sonntag, 29. Januar, ermittelt. Am Start sind 18 Mannschaften. Die Fußballabteilung des SVS, die zum zweiten Mal nach 1988 die Titelkämpfe in der Spexarder Halle ausrichtet, hat sich fast drei Monate auf das Turnier vorbereitet und blickt dem Budenzauber erwartungsvoll entgegen. „Wir wollten eine gemütlichere Atmosphäre als in der Sporthalle Ost und haben daher unsere eigene Sportstätte vorgezogen. Das Turnier gewinnt dadurch an Reiz“, sagt Abteilungsleiter Klaus Rickmann, der mit seinem Vorstand, den ehrenamtlichen Helfern seiner Abteilung und der Jugendabteilung das Turnier organisiert hat. Die Nachwuchsabteilung der „Spechte“ führt seit Jahresbeginn ihre traditionellen Turniere in der Spexarder Sporthalle durch. „Das ganze Equipment ist vor Ort und wir greifen auf ein eingespieltes Team für die Durchführung zurück“, sagt Volker Stickling, zweiter Vorsitzender des SV Spexard. Die zweite Neuerung der Stadtmeisterschaften, die seit 1987 ausgetragen werden, ist das Aufstellen von Banden hinter den Toren. Dadurch ist eine Rundumbande entstanden, die für mehr Unterhaltung und weniger Unterbrechungen der Partien sorgt. Gespielt wird in der Vorrunde in drei Gruppen mit je sechs Mannschaften. Die beiden besten Teams jeder Gruppe sowie die beiden besten Drittplatzierten erreichen die Endrunde. Als Preisgelder winken 1500 Euro für den Sieger, 300 Euro für den Zweiten und 200 Euro für den Dritten. Die Vorrundengruppe I startet am Samstag, 21. Januar, um 13 Uhr mit dem FC Gütersloh, St. Gabriel Gütersloh, Aramäer Gütersloh, BW 98 Gütersloh, SC Blankenhagen und SCE Gütersloh. Am Sonntag, 22. Januar, stehen sich in der Gruppe II ab 9.30 Uhr der SV Spexard, Tur Abdin Gütersloh, Dalke Soccer Gütersloh, FC Isselhorst, Sportfreunde Kattenstroth und der TuS Friedrichsdorf gegenüber. Die Gruppe III ermittelt ihre Teilnehmer für die Finalrunde ab 14.30 Uhr. Dann stehen sich der Titelverteidiger SV Avenwedde, der Gütersloher TV, Türkgücü Gütersloh, Assyrer Gütersloh, SSC Italia Gütersloh und K.F. Drita Gütersloh gegenüber. 18 Teams kämpfen um den Titel Vorrunde der Gütersloher Hallenstadtmeisterschaft startet - Nachfolger für den SV Avenwedde gesucht Gütersloh (WB). Wer bringt den besten Fußball auf das Parkett? Dieser Frage gehen von diesem Samstag an 18 Mannschaften bei der Vorrunde zur Gütersloher Hallenstadtmeisterschaft nach. Die insgesamt 25. Auflage, die zum siebten Mal unter Federführung der Sparkasse läuft, läuft in Spexard über die Bühne. Der Titelverteidiger: Mit einem 3:1 über den FC Gütersloh hat der SV Avenwedde von Trainer Robert Purkhart die Gütersloher Hallenstadtmeisterschaft im Vorjahr gewonnen. An diesem Samstag startet die Vorrunde zur insgesamt 25. Auflage. Nach einer Organisationszeit von rund drei Monaten sehnt die Fußballabteilung des SVS den ersten Anstoß herbei: Gesucht wird der Nachfolger von Titelverteidiger SV Avenwedde, der letztlich in der Endrunde am 29. Januar ermittelt wird. Hierfür qualifizieren können sich die 18 Teams während der drei Turniertage in der Spexarder Sporthalle an der Bruder-Konrad-Straße. »Wir wollten eine gemütlichere Atmosphäre als in der Sporthalle Ost und haben daher unsere eigene Sportstätte vorgezogen. Das Turnier gewinnt dadurch an Reiz«, sagt Abteilungsleiter Klaus Rickmann. Vorstand, ehrenamtliche Helfern und die Jugendabteilung der »Spechte« richten das Turnier zum zweiten Mal nach 1988 aus. Die Nachwuchsabteilung des SVS führt bereits seit Jahresbeginn ihre traditionellen Turniere in der Spexarder Halle durch. »Das ganze Equipment ist vor Ort und wir greifen auf ein eingespieltes Team zurück«, sagt Volker Stickling, der zweite Vorsitzende des SVS. Die zweite Neuerung der Stadtmeisterschaften, die seit 1987 ausgetragen werden, ist das Aufstellen von Banden hinter den Toren. Dadurch ist eine Rundumbande entstanden, die für mehr Unterhaltung und weniger Unterbrechungen der Partien sorgt. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Gespielt wird in der Vorrunde in drei Gruppen mit je sechs Mannschaften. In die Endrunde kommen jeweils die Besten zwei der Gruppe sowie die zwei besten Drittplatzierten. Als Preisgelder winken für den Sieger 1500 Euro, 300 Euro für den Zweiten und 200 Euro für den Dritten. Zur Siegerehrung am Finaltag wird ab 16.40 Uhr Bürgermeisterin Maria Unger erwartet. Das Programmheft mit 36 Seiten wurde von Jörg Rodehutskors und Markus Schumacher gestaltet. Zur Endrunde wird ein eigenes Heft erscheinen. »Dass ist ein Novum in der Geschichte der Stadtmeisterschaften«, weiß Wolf Anders, der Beauftragte des Hauptsponsors Sparkasse Gütersloh. Die Vorrundengruppe 1 startet am Samstag (13 Uhr) mit dem FC Gütersloh, St. Gabriel Gütersloh, Aramäer Gütersloh, Blau-Weiss 98 Gütersloh, SC Blankenhagen und SC Eintracht Gütersloh. Am Sonntag, 22. Januar, stehen sich in der Gruppe 2 (9.30 Uhr) der SV Spexard, Tur Abdin Gütersloh, Dalke Soccer Gütersloh, FC Isselhorst, Sportfreunde Kattenstroth und der TuS Friedrichsdorf gegenüber. Die Gruppe 3 ermittelt ihre Teilnehmer für die Finalrunde von 14.30 Uhr an. Dann stehen sich der Titelverteidiger SV Avenwedde, der Gütersloher TV, Türkgücü Gütersloh, Assyrer Gütersloh, SSC Italia Gütersloh und K.F. Drita Gütersloh gegenüber. Der Eintritt für Erwachsene beträgt drei Euro. Jugendliche ab 14 Jahren bezahlen 1,50 Euro. Für Frauen und Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Alle jagen den SV Avenwedde 25. Gütersloher Stadtmeisterschaften starten Samstag mit der Vorrunde Gütersloh. 18 Mannschaften nehmen an diesem Wochenende das Rennen um die Gütersloher Stadtmeisterschaften im Hallenfußball auf. In der Vorrunde geht es darum, die acht Tickets für das Finale zu lösen. Und für die Underdogs bietet sich die Chance, den Titelfavoriten ein Bein zu stellen. Ganz oben auf der Liste stehen die Westfalenligisten FC Gütersloh und SV Spexard, Titelverteidiger SV Avenwedde und die Aramäer Gütersloh als Sieger der Jahre 2009 und 2010. "Aber in der Halle kann es immer Überraschungen geben", sagt Mehmet Dagdelen vom SV Spexard. Der Co-Trainer sieht seinen Klub als Ausrichter der 25. Auflage - zum 7. Mal mit der Sparkasse als namensgebenden Hauptsponsor - besonders in der Pflicht. Die Pleite aus dem Vorjahr sollte sich also nicht wiederholen. Damals stürzten die "Spechte" schon in der Vorrunde ab. "Die Endrunde ist Pflicht", betont Dagdelen. In den drei Gruppen kommen die Ersten und Zweiten sowie die beiden besten Gruppendritten weiter. Um kein Risiko einzugehen, schickt Dagdelen seine "stärkste Truppe" aufs Parkett, wenn Sonntag um 9.30 Uhr der Anpfiff für die Gruppe B ertönt. Der SV Avenwedde, mit neun Titeln Rekordsieger, ist ab 14.30 Uhr gefordert. Trainer Robert Purkhart freut sich in der Gruppe C auf "einige Länderspiele". Mit Türkgücü, Assyrer, SSC Italia und K.F. Drita starten vier Vereine mit unterschiedlichen nationalen Hintergründen. Da sie maximal in der Kreisliga A spielen, eigentlich keine allzu große Herausforderung für den Landesligisten. "Nicht überheblich werden", warnt Purkhart, der beim Ziel Titelverteidigung keinesfalls frühzeitig straucheln möchte. Neben dem Erfolg findet er es wichtig, "anständigen Fußball" zu bieten. Der FC Gütersloh eröffnet bereits am Samstag um 13 Uhr die Vorrunde. In der Gruppe A muss sich der Westfalenligist mit zwei Bezirksligisten auseinandersetzen: die Aramäer und St. Gabriel Gütersloh. "Wir nehmen das Turnier sehr ernst", sagt Trainer Holger Wortmann. Um dies zu verdeutlichen, wird er nach einer Trainingseinheit am Vormittag die Hallenauswahl selbst betreuen: "Wir kommen mit einer guten Mannschaft." Das Tor hütet Sebastian Tiszay, der soeben verpflichtete Moritz Niebuhr kommt noch nicht zum Einsatz. Einen Erfolg verbuchten die Spexarder schon im Vorfeld: Sie überzeugten den Sponsor, das Turnier nicht wie üblich in der Halle Ost, sondern in der eigenen Halle an der Bruder-Konrad-Straße auszutragen. "Wir wollten eine gemütlichere Atmosphäre", sagt Klaus Rickmann. "Zusatzlichen Reiz" verspricht sich der Abteilungsleiter durch eine Neuerung: Erstmals werden die Titelkämpfe mit einer Rundumbande ausgetragen. Titelverteidiger mit Losglück 7. Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften finden in der Sporthalle Spexard statt Gütersloh (WB). Knapp drei Monate vor Beginn der 7. Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften sind am Montagabend die Vorrunden-Gruppen ausgelost worden. Ausrichter des Turniers ist im Januar 2012 der SV Spexard, als Titelverteidiger geht der SV Avenwedde ins Rennen.
Glücksfee Lena Zelichowski lost die drei Gruppen für die im Januar 2012 stattfindenden 7. Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften aus. Links Volker Stickling (SV Spexard), rechts Wolf Anders (Sparkasse) und ganz rechts Klaus Rickmann (SV Spexard). Besonders die Gruppe 1 mit dem Duell zwischen St. Gabriel und den Aramäern verspricht Spannung. Sportlich gesehen stehen der SV Spexard und der FC Gütersloh im Fokus. Neben den beiden Favoriten wurde auch Titelverteidiger Avenwedde als Gruppenkopf gesetzt. Wolf Anders, Organisator und stellvertretend für den Sponsor Sparkasse Gütersloh anwesend, appellierte im Vorfeld an die Vereine: »In den vergangenen Jahren wurde immer für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Deshalb bitte ich die Vereine, bei allem Ehrgeiz keine unnötige Aggressivität ins Spiel zu bringen.« Als Glücksfee durfte diesmal mit Lena Zelichowski eine der herausragenden Leichtathletinnen aus dem Kreis Gütersloh fungieren. Ihr größter Erfolg war der dritte Platz bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Hürdenlauf. »Wolf Anders hat mich überraschend angerufen und gefragt, ob ich Interesse hätte. Ich habe spontan zugesagt, allerdings muss ich zugeben, dass ich keine Ahnung von Fußball habe«, sagte die sympathische 19-jährige Wiedenbrückerin, die bei der Auslosung deshalb leichte Schwierigkeiten bei der Aussprache des Worts »Türkgücü« hatte. Vor allem die Gruppe 1 hat es in sich: Neben dem FC Gütersloh, SC Blankenhagen und BW Gütersloh kämpfen St. Gabriel, Aramäer sowie SCE Gütersloh um den Finaleinzug. Auch in der zweiten Gruppe scheint neben dem gesetzten Gastgeber SV Spexard vieles offen. Tur Abdin Gütersloh, Dalke Soccer, die Sportfreunde Kattenstroth, der FC Isselhorst und die TuS Friedrichsdorf werden versuchen, den Platz hinter den »Spechten« zu bekommen. Titelverteidiger SV Avenwedde hatte dagegen Losglück: Mit dem Gütersloher TV (Organisator des Turniers im Jahre 2013), Türkgücü Gütersloh, Neuling Assyrer Gütersloh, SCC Italia und K. F. Drita Gütersloh scheint ein Weiterkommen Formsache. »Ich bin mit der Auslosung sehr zufrieden. Insgesamt gesehen haben wir eine relativ leichte Gruppe erwischt. Von daher gehe ich davon aus, dass wir zumindest die Finalrunde erreichen«, freute sich SVA-Fußball-Obmann Detlef Brandherm. Bereits vor der Auslosung wurde von den Veranstaltern Klaus Rickmann (Abteilungsleiter der Fußballabteilung SV Spexard) und Volker Stickling (2. Vorsitzender des Gesamtvereins SV Spexard) bekanntgegeben, dass eine Verlegung der Spielstätte beschlossen wurde. Stickling: »Nach reiflicher Überlegung sind wir als Ausrichter zu dem Entschluss gekommen, das Turnier nicht in der Sporthalle Ost, sondern in der Spexarder Sporthalle an der Bruder- Konrad-Straße auszurichten.« Der Modus des Turniers: In drei Gruppen spielen jeweils sechs Teams, wobei die ersten beiden und die beiden besten Gruppendritten weiterkommen, so dass acht Finalteilnehmer (zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften) feststehen. Die Vorrunde wird am 21. Januar (Gruppe 1) und am 22. Januar (Gruppen 2 und 3) ausgespielt. Die Finalrunde findet am 29. Januar 2012 statt. Der Sieger bekommt 1500 Euro, die zweit- und drittplatzierten 300 beziehungsweise 200 Euro. Gruppe 1: FC Gütersloh, St. Gabriel Gütersloh, Aramäer Gütersloh, SC Blankenhagen, BW 98 Gütersloh, SCE Gütersloh. Gruppe 2: SV Spexard, Tur Abdin Gütersloh, Dalke Soccer Gütersloh, Sportfreunde Kattenstroth, TuS Friedrichsdorf, FC Isselhorst. Gruppe 3: SV Avenwedde, Gütersloher TV, Türkgücü Gütersloh, Assyrer Gütersloh, SSC Italia Gütersloh, K.F. Drita Gütersloh. Hallenfußball: Gütersloher Stadtmeisterschaft Mit vier Banden jetzt in Spexard Gütersloh (rast). Der Countdown läuft. Die siebte Auflage der Gütersloher Stadtmeisterschaft im Hallenfußball steht in den Startblöcken. Als blond gelockte Glücksfee nahm am Montagabend Leichtathletin Lena Zelichowski in der Hauptstelle der Sparkasse Gütersloh die Gruppenauslosung vor. Gesetzt waren in den drei Gruppen die Hechte im Fußball-Teich der Dalkestadt. Neben dem FC Gütersloh und dem SV Spexard war das natürlich der SV Avenwedde als Titelverteidiger. Ausrichter ist im kommenden Jahr der SV Spexard. Und der bringt gleich zwei Neuerungen an den Start. „Wir haben uns das reiflich überlegt und wir glauben, dass es bei uns gut funktioniert“, erklärt der zweite Vorsitzende des SV Spexard, Volker Stickling, den Schritt, die Hallenmeisterschaft aus der Sporthalle Ost nach Spexard an die Bruder Konrad Straße zu verlegen, wo an den drei Turniertagen rund 1200 Zuschauer erwartet werden. Zweite Neuerung ist die Einführung von vier Banden. „Das Turnier gewinnt dadurch an Reiz“, so Stickling zu der Entscheidung. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Gespielt wird in der Vorrunde in drei Gruppen mit je sechs Mannschaften. In die Endrunde kommen jeweils die ersten zwei Plätze jeder Gruppe weiter sowie die zwei besten Drittplatzierten. Als Preisgelder winken 1500, 300 und 200 Euro. Bei der Auslosung wurden neben einem Appell an die Fairness angeregt, qualifizierte Schiedsrichter einzusetzen. Gruppe 1: FC Gütersloh, St. Gabriel Gütersloh, BW 98 Gütersloh, SC Blankenhagen, SCE Gütersloh. Gruppe 2: SV Spexard, Tur Abdin Gütersloh, Dalke Soccer, FC Isselhorst, Sportfreunde Kattenstroth, TuS Friedrichsdorf. Gruppe 3: SV Avenwedde, Gütersloher TV, Türkgücü Gütersloh, Assyrer Gütersloh, SSC Italia, Drita Gütersloh. Termine: Gruppe 1 am 21. Januar 2012 ab 13.00 Uhr; Gruppe 2 am 22. Januar 2012 ab 9.30 Uhr; Gruppe 3 am 22. Januar 2012 ab 14.30 Uhr; Endrunde am 29. Januar 2012 ab 12.00 Uhr. |