Das Westfalenblatt schreibt am 01.06.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Ein schwerer Spagat

Der vorzeitige Klassenerhalt ist ein Erfolg, dennoch trennen sich die Wege von Olaf Sieweke und SV Spexard

Gütersloh-Spexard (WB). Auf der einen Seite ein erfolgreicher Fußballtrainer Olaf Sieweke (45) mit einer Aufstiegsmannschaft voll ambitionierter Ziele. Auf der anderen Seite ein 2400-Mitglieder-Klub SV Spexard, dessen Vorstand auch der Breitensport-Charakter am Herzen liegt. Die Westfalenliga-Saison wird ein Spagat, der im Klassenerhalt gipfelt. Aber auch darin, dass Trainer und Verein künftig getrennte Wege gehen.

Eine Bestandsaufnahme. Gut lachen hat »OS« am 26. Spieltag. Nach dem 4:1 gegen Stadtlohn verkündet Olaf Sieweke: »Das war zu 99,9 Prozent der Klassenerhalt.

«Spexarder Senkrechtstarter: Der freche Flügelflitzer Matthäus Wieckowicz (23), mit 15 Toren bester Scorer, wird in der nächsten Saison für den Liganachbarn FC Gütersloh stürmen.

Auf Ballhöhe gegen Top-Teams der Liga: Dem späteren Meister Dornberg ringen Dominik Jäger (2.v.l.), der köpfende Assis Igrek, Ilja Nepke (4.v.r.), Lars Beuckmann (3.v.r.) und Torwart Dennis Menn (2.v.r.) ein 0:0 ab.

Es ist nur wenige Wochen her: An einem lauen Donnerstagabend bezwingt der SV Spexard den SuS Stadtlohn mit 4:1 und Olaf Sieweke strahlt nach dem Abpfiff: »Das war zu 99,9 Prozent der Klassenerhalt.«

Ein Riesenerfolg für den rot-weißen Sportverein, den Sieweke in der Saison auch schon mal liebevoll »unseren Dorfklub« nennt. Die Entwicklung dieses Dorfklubs und seiner ersten Fußballmannschaft im speziellen ist schon etwas besonderes. Der Landesliga-Aufsteiger holt immerhin zehn Siege, 36 Punkte und die vorzeitige Sicherung der Spielklasse. »Diese Saison ist top gelaufen«, findet Vereinspräsident Hubert Kötter (56). Und auch der Trainer ist voll des Lobes: »Wir haben mit der Mannschaft relativ früh unser Ziel erreicht«, sagt Sieweke. Er fügt jedoch hinzu: »Was wir in dieser sechsten Liga geschafft haben, ist umso höher zu bewerten, wenn man einige Störfeuer bedenkt.« Damit meint er sportlich gesehen haarsträubende Ergebnisse wie insgesamt sechs Niederlagen mit mehr als fünf Gegentoren. Damit meint er aber auch seinen eigenen Abschied. Im Winter hatte ihm der Klub mitgeteilt, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. »Das hat den Großteil der Mannschaft damals schon getroffen. Mich natürlich auch, denn ich passe nach Spexard wie Arsch auf Eimer.«

Ein Problem hat der Bielefelder bisweilen nur mit den Rahmenbedingungen gehabt: »Wir haben uns sportlich weiterentwickelt. Der Rest ist stehengeblieben«, kritisiert Sieweke auch nach seinem Abschied die schwierigen Trainingsmöglichkeiten. 35 Fußballmannschaften müssen sich beim SVS zweieinhalb Spielflächen teilen, da wird's oft eng. »Die erste Mannschaft ist aber das Aushängeschild eines Vereins. Da müssen in der Westfalenliga gewisse Möglichkeiten vorhanden sein«, sagt er. Dass Spieler »Lunchpakete bei Auswärtsfahrten selber zubereiten, Mannschaftsfeiern selber organisieren oder ihre Trainingsklamotten zum Waschen mit nachhause nehmen müssen«, gehöre in dieser Spielklasse seiner Ansicht nacn nicht dazu. Wehmütig blickt er zudem auf »seine Mannschaft« der Spielzeit 2010/11, die nun sieben Akteure verlassen werden. »Ich bin todtraurig, dass das Team auseinanderfällt. Ich glaube, wenn ich weiter Trainer geblieben wäre, dann wären auch diese Spieler geblieben.«

Damit meint er auch den 15 Mal erfolgreichen Matthäus Wieckowicz (»Ihn kann man hervorheben«) oder Abwehrrecke Lars Beuckmann. Sie wechseln zum FC Gütersloh. »Es ist schade, dass man in Spexard das Erfolgreiche nicht fortsetzt. Man verpasst eine Riesenchance« so Sieweke. Er sagt aber auch: »Ich will keine schmutzige Wäsche waschen. Der SV Spexard und ich gehen nicht im Streit auseinander.«

Klubboss Hubert Kötter (»Olaf hat fünf Jahre gute Arbeit geleistet, aber er kann jetzt nicht ständig nachkarren.«) ist übrigens einer der glühendsten Fans der ersten Fußballmannschaft. Nach seiner Ansicht bricht die erste Mannschaft - künftig unter der Leitung von Trainer Carlos Fialho - keineswegs auseinander, sondern werde vielmehr adäquat verstärkt. Hinter den schweren Spagat und die Ära Sieweke will er nun aber einen Haken machen.

Der SV Spexard:

Die Saison in Zahlen

Tore: Matthäus Wieckowicz (15), Kamil Orhan (8), Mehmet Dagdelen (6), Daniel Koberstein (5), Lars Beuckmann (4), Matthias Gök (4), Björn Berenbrinker (3), Dominik Jäger (1), Maik Mönchmeier (1), Thomas Wieckowicz (1).

Rote Karten: Timo Niermann (52.) wegen Meckerns in Rheine. Raphael Negri (67.) wegen Schiedsrichterbeleidigung in Münster. Matthias Gök (70.) wegen Schiedsrichterbeleidigung gegen Hövelhof. Tim Maruschke (90.+2 ) wegen Tätlichkeit gegen Neuenkirchen. Assis Igrek (84.) wegen groben Foulspiels gegen Emsdetten.

Gelb-Rote Karten: Lars Beuckmann (49.) wegen Meckerns in Neuenkirchen, Assis Igrek wegen wiederholten Foulspiels in Dorsten-Hardt (79.) und gegen Hövelhof (59.), Matthias Gök (61.) wegen Recklamierens in Rheine, Beuckmann (65.) wegen wiederholten Foulspiels in Münster.

Heimbilanz: 25:35 Tore, 6 Siege, 2 Remis, 8 Niederlagen, 20 Punkte.

Auswärtsbilanz: 23:35 Tore, 4 Siege, 4 Remis, 8 Niederlagen, 16 Punkte.

Einsätze (Minium 45 Minuten/ Spielzeit in Minuten) Beuckmann (30/2512), M. Wieckowicz (29/2610), Niermann (28/2429), Igrek (27/2197), Dagdelen (27/2153), Menn (26/2340), Mönchmeier (14/1168), Jäger (24/2076), Berenbrinker (23/1871), Walcott (23/1849), Orhan (23/1782), Koberstein (21/1603), Gök (17/1383), Negri (14/1084), Maruschke (12/636), T. Wieckowicz (8/576), Benzel (6/540), Nepke (5/367), Kuklok (3/251), Buchwald (2/180), Fuhsy (1/ 90), Göktas (1/62).

Top 3 der Einwechselspieler: Gök (239), Maruschke (161), T. Wieckowicz (168).

Zuschauer: Insgesamt kommen 4413 Besucher (Schnitt: 276) zu SVS-Heimspielen. Heißt: Platz vier in der Liga! 1263 Besucher sehen am 1. Spieltag (15.8.2010) das 2:5 im Derby gegen den FCG, Minuskulisse: Zum 1:4 gegen Dorsten-Hardt (32. Spieltag, 15. Mai) kommen nur 140 Gäste.

Tabellenstände: 17-13-14-15-14-14-15-14-14-13-11-14-14-14-15-15-15-15-14-14-14-14-14-14-13-13-13-13-13-13-13-13.

Serie: N-U-N-N-S-N-N-S-N-S-S-N-U-S-N-U-N-U-S-N-U-N-S-N-S-S-N-N-U-N-S-N.

01.06.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Die Neue Westfälische schreibt am 01.06.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Lokalsport

Lars Beuckmann (21), Fußballer, hat noch einmal Glück im Unglück gehabt. In seinem letzten Spiel für den Westfalenligisten SV Spexard war der Innenverteidiger am Sonntag mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gekommen, wo die Ärzte aber auf Innenband-oder Meniskusverletzung abschwächten. Die genaue Diagnose fällt heute. Beuckmann kann aber hoffen, zum Saisonstart seinem neuen Verein FC Gütersloh zur Verfügung zu stehen.

01.06.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Die Neue Westfälische schreibt am 30.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Abschied mit schwerer Verletzung

Westfalenligist SV Spexard unterliegt Schlusslicht Emsdetten 0:2

Gütersloh. Fünf Jahre war Olaf Sieweke Trainer des SV Spexard. In dieser Zeit konnte er überwiegend Statements zu gewonnenen Fußballspielen abgeben. Gestern, bei seinem Abschied, musste er eine Niederlage kommentieren, obwohl der Gegner abgeschlagener Tabellenletzter der Westfalenliga ist. „Das war enttäuschend, aber ich lasse mir davon die gute Laune nicht verderben“, sagte Sieweke nach dem 0:2 gegen den SV Emsdetten. „Der Kopf spielte nicht mit, und dann wollen die Beine auch nicht“, äußerte er sogar ein wenig Verständnis für den lustlosen Auftritt seiner Truppe. Am Freitag bestreitet der zum VfB Fichte Bielefeld wechselnde Coach zusammen mit 14 Spielern sein letztes Auswärtsspiel: Die Reise geht nach Düsseldorf, „zur längsten Theke der Welt“, wie Sieweke lachend anmerkte. Zu feiern gibt es eine Saison, die der Aufsteiger auf Rang 13 mit dem frühzeitigen Klassenerhalt beendet.

Nicht mitreisen kann Lars Beuckmann. Der zum FC Gütersloh wechselnde Verteidiger zog sich in der 30. Minute ohne Gegnereinwirkung eine schwere Knieverletzung zu. Der 21-Jährige wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gefahren. Nach Beuckmanns Ausscheiden brachte Olaf Sieweke mit Maik Mönchmeier auch den letzten von sieben Spielern zum Einsatz, die vor dem Anpfiff vom Spexarder Vereinsvorsitzenden Hubert Kötter verabschiedet worden waren. Mönchmeier wechselt zum Landesligisten RW Mastholte.

Die Niederlage gegen das zuvor erst zweimal siegreiche Ligaschlusslicht war vollauf verdient. Sie hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn nicht Torhüter Dennis Menn einige Male seine Klasse bewiesen hätte. Zu allem Überfluss kassierte Assis Igrek in der 84. Minute auch noch die Rote Karte wegen eines überharten Fouls.

SV Spexard: Menn – Niermann, Jäger, Beuckmann (32, Mönchmeier), Igrek – Negri, Dagdelen – M. Wieckowicz, Koberstein, Berenbrinker (46. T. Wieckowicz) – Gök (46. Orhan).

Tore: 0:1 (58.) Asllani, 0:2 (83.) Wolters.

30.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Das Westfalenblatt schreibt am 30.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Lars Beuckmann schwer verletzt

Blumen und warme Worte vor der Blamage

Gütersloh-Spexard (WB). Torhüter Dennis Menn hat in seinem letzten Spiel für den SV Spexard den Fußball-Westfalenligisten vor einem Debakel bewahrt. Eine Blamage gab es trotzdem: Die »Spechte« unterlagen dem abgeschlagenen Schlusslicht SpVg. Emsdetten mit 0:2 (0:0).

Schlimmer wiegt allerdings die schwere Verletzung von Lars Beuckmann. Der Innenverteidiger knickte nach gut einer halben Stunde ohne Einwirkung eines Gegenspielers mit dem rechten Knie weg und wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert. Eine bittere Nachricht auch für seinen künftigen Klub FC Gütersloh, der wohl die komplette Hinserie auf seinen Neuzugang verzichten muss.

»So etwas hat keiner verdient. Aber für den Jungen tut es mir richtig leid«, sagte der ebenfalls scheidende Trainer Olaf Sieweke, der von der Leistung seiner Mannschaft verständlicherweise enttäuscht war: »Zum Abschluss hätte ich mir schon etwas mehr gewünscht. Aber wenn der Kopf nicht mehr mitspielt, dann wollen die Beine auch nicht mehr.«

Der einzige Spexarder, der noch wollte, war Dennis Menn. Seine Glanztaten gegen Isuf Asllani (49./75.) sowie Erhan Toylular (62.) verhinderten eine Demontage. Zudem schoss Asllani am leeren Tor vorbei (59.), als er sich nach einem zu kurzen Rückpass von Dominik Jäger den Ball geschnappt hatte und bereits an Menn vorbei war. »Ich bin stolz, Kapitän dieser Mannschaft gewesen zu sein«, sagte Menn, der vor dem Anpfiff wie Raphael Negri, Matthäus Wieckowicz, Matthias Gök, Lars Beuckmann, Daniel Koberstein und Maik Mönchmeier verabschiedet wurde. In Richtung Sieweke sagte Menn: »Olaf, du hast hier gute Arbeit geleistet. Aber das weißt du auch selbst.« Anschließend überreichte Dennis Menn im Namen der Mannschaft Siewekes Ehefrau Tina »für die gute Bewirtung« einen kleinen Präsentkorb.

Sieweke selbst erhielt von Hubert Kötter einen Blumenstrauß. »Als wir vor fünf Jahren in meinem Wohnzimmer saßen, waren drei Jahre gemeinsame Zusammenarbeit unser Ziel. Zwei weitere, sehr erfolgreiche Jahre sind mit dem Kreispokalsieg und dem Aufstieg in die Westfalenliga dann noch hinzugekommen«, sagte der 1. Vorsitzende des SV Spexard.

Trotz seines Abschlusspechs war Isuf Asllani letztlich der Mann des Tages auf Seiten Gäste. Das 0:1 (58.) erzielte er nach Querpass von Janis Schneider selbst, das 0:2 (83.) durch Dustin Wolters legte Asllani auf. Offenbar zu viel für Assis Igrek, der sich nach einem groben Foulspiel an Guido Göcke (84.) noch die Rote Karte abholte. Der SVS brachte nicht einen einzigen gefährlichen Ball auf das Emsdettener Tor, schoss allerdings einige Male haarscharf vorbei.

»Dennoch lasse ich mir meine Laune nicht verderben. Wir haben eine gute Saison gespielt und waren relativ früh durch«, sagte Sieweke, der sich bei den Medienvertretern für die gute Zusammenarbeit bedankte und jedem Berichterstatter eine Flasche Riesling-Wein überreichte. Eine außergewöhnliche Geste und längst keine Selbstverständlichkeit. Mach es gut, »Otze«!

SV Spexard: Menn - Niermann, Jäger, Beuckmann (32. Mönchmeier), Igrek - Negri, Dagdelen - M. Wieckowicz, Koberstein, Berenbrinker (46. T. Wieckowicz) - Gök (46. Orhan).

Schiedsrichter: Lukas Sauer (Bergkamen).  -   Zuschauer: 160.

Tore: 0:1 Isuf Asllani (58.), 0:2 Dustin Wolters (83.).

30.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.
 
 

Die Glocke schreibt am 30.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Fußball-Westfalenliga: SV Spexard – SV Emsdetten 0:2

Zum Abschied eine Niederlage

Gütersloh-Spexard (gl). Zum Abschied vom Fußball-Westfalenligisten SV Spexard hatte sich Trainer Olaf Sieweke einen Sieg gewünscht. Doch ausgerechnet der Tabellenletzte SpVg Emsdetten machte ihm einen Strich durch die Rechnung und entführte mit dem 2:0 (0:0)-Sieg die Punkte von der Bruder-Konrad-Straße.

„Davon lassen wir uns unsere gute Laune aber nicht verderben“, stand für Sieweke fest. Einen herben Dämpfer erhielt die Stimmung allerdings durch die schwere Verletzung von Innenverteidiger Lars Beuckmann. Ohne gegnerische Einwirkung zog er sich vermutlich einen Kreuzband riss zu.

Neben Trainer Sieweke verabschiedete Vereinsboss Hubert Kötter mit Dennis Menn, Raphael Negri, Matthäus Wieckowicz, Matthias Gök, Lars Beuckmann, Daniel Koberstein und Maik Mönchmeier gleich sieben Spieler. „Wir haben hier einiges geschafft, mit dem niemand gerechnet hatte“, sagte Kapitän Dennis Menn, „Olaf Sieweke hat sehr gute Arbeit geleistet.“ Und Kötter ergänzte: „Die letzten beiden Jahre waren mit dem Gewinn des Kreispokals und dem Aufstieg sehr erfolgreich. Keiner hatte mit der Meisterschaft gerechnet. Und einen Nicht-Abstieg haben auch nicht so viele geschafft. Danke für die fünf Jahre.“

„Wie soll man sich motivieren, wenn es um nichts mehr geht“, erklärte Sieweke den verhaltenen Auftritt seiner Mannschaft im ersten Durchgang. Es kam sogar noch schlimmer. Denn der Tabellenletzte kehrte motiviert aus der Kabine zurück und überraschte die Hausherren mit zwei nicht unverdienten Treffern zum 2:0-Endstand (58., 85.).

„Das war eine verdiente Niederlage. Wenn der Kopf nicht mitspielt, dann wollen die Beine auch nicht. Unterm Strich haben wir eine gute Saison gespielt“, zog Sieweke Bilanz. Gefeiert wird ab Freitag mit einem zweitägigen Trip nach Düsseldorf.

SV Spexard: Menn – Niermann, Jäger, Beuckmann (32. Mönchmeier), Igrek – Negri, Dagdelen, M. Wieckowicz, Koberstein, Berenbrinker (46. T. Wieckowicz) – Gök (46. Orhan).

30.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Die Münstersche Zeitung schreibt am 30.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

SV Emsdetten 05

Versöhnlicher Abschluss

SPEXARD. Zwei Siege in Folge - das hat es bei Emsdetten 05 in der gesamten Saison noch nicht gegeben. Geht ja auch gar nicht - das 2:0 beim SV Spexard war am Sonntag ja erste der Dritte für die Schwarz-Weißen ...

Die aber nach dem 3:2 gegen Bielefeld bewiesen, dass sie bis zum letzten Spieltag bereit waren, alles zu geben, auch wenn es schon seit Monaten um nichts mehr ging. Sicher, auch die Partie in Spexard war nicht gerade ein Leckerbissen. Vor der Pause boten beide Teams einen lauen Sommerkick - mit den besseren Möglichkeiten für Spexard.

Die erste hatte Mehmet Dagdelen in der 11. Minute, klasse wehrte Nico Menebröcker mit den Fingerspitzen zur Ecke ab. Bei Matthias Göks Schuss brauchte der 05-Schnapper nicht einzugreifen - vorbei.

Einen Bruch im Spexarder Spiel verursachte die schwere Verletzung von Lars Beuckmann in der 30. Minute, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausschied. Zehn Minuten später die erste 05-Chance: Isuf Asllani wurde schön freigespielt, ging auf und davon, traf aber den Ball nicht richtig, der am Tor vorbeikullerte.

Asllani bester Mann auf dem Platz

Nach dem Wechsel übernahm 05 dann das Kommando, entwickelte Zug zum Tor. Janis Schneider brachte in der 58. Minute den Ball von rechts von der Grundlinie auf den zweiten Pfosten, dort stocherte der beste Mann auf dem Platz, Isuf Asllani, den Ball im zweiten Nachsetzen über die Linie. Zwei Minuten später sah Sahin Günana Spexards Keeper Dennis Menn zu weit vor dem Kasten, verfehlte das Tor aber knapp. Dann brachte Janis Schneider wieder den Ball von der Grundlinie, am kurzen Pfosten war Erhan Toylular völlig frei, scheiterte aber an Menn.

05 hätte längst alles entschieden haben können, als Spexard die zweite Luft bekam. Doch die reichte nur für zwei Minichancen durch Dagdelen (65. und 74.). Gefährlicher blieben die Schwarz-Weißen. In der 85. Minute lief Asllani einen Konter, den Dustin Wolters mit einem satten Volleyschuss zum 2:0 abschloss.

Damit war alles klar, die Rote Karte gegen Assis Igrek eine Minute später interessierte nur noch die Statistiker und zieht auch keine Sperre nach sich - die Saison ist ja vorbei. Eine Saison wie sie Emsdetten 05 noch nie erlebt hat und auch nie wieder erleben möchte. Gut, dass jetzt endlich Schluss ist.

05-Team: Menebröcker, Strauß, Bettmer, Krassowski, Mendrina - Schneider, Czichowski, Göcke, Garmann, Günana - Asllani. (eingewechselt: Toylular, Wolters, Mersch.).

Tore: 0:1 (58.) Asllani; 0:2(85.) Wolters.

30.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Das Westfalenblatt schreibt am 28.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Mach's noch einmal, »Otze«!

Beim SV Spexard endet nach fünf Jahren die Ära von Olaf Sieweke - Mönchmeier wird Mastholter

Gütersloh-Spexard (WB). Er wird den rot-schwarzen Anzug mit den Initialen OS tragen. Er wird an der Linie eine Zigarette rauchen. Er wird markige Sprüche ablassen. Einmal noch - 90 Minuten lang. Danach ist Olaf Siewekes Zeit beim SV Spexard abgelaufen.Olaf Sieweke hat seine letzten 90 Minuten als SVS-Coach vor Augen.

Die fünfjährige Liaison zwischen dem 45-jährigen Bielefelder und dem Fußball-Westfalenligisten findet an diesem Sonntag beim Heimspiel gegen den Tabellenletzten SpVg. Emsdetten 05 ihr Ende. Scheiden tut weh - der Schlussakt wird wohl auch nicht gerade emotionslos verlaufen.

»Das werden wir am Sonntag sehen. Fakt ist, es wird eine bittere Stunde für mich«, sagt Sieweke. Im Winter hatte ihm der Klub mitgeteilt, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Trotz einer Erfolgsgeschichte, die in dem Westfalenliga-Aufstieg nach der Spielzeit 2009/10 gipfelte. »Wir sind eigentlich jedes Jahr geklettert. Der Abschied trifft mich darum immer noch«, erklärt Sieweke vor seinem vorletzten Auftritt als Spexarder Chefcoach. Den richtigen Ausstand gibt er bei einer letzten Trainingseinheit am Dienstag. Für das letzte Spiel wünscht er sich indes keine Blumen oder warmen Worte: »Hauptsache einen Sieg.«

Die Chancen stehen nicht schlecht, wenngleich Gegner Emsdetten am vergangenen Sonntag beim 3:2 gegen Siewekes neuen Klub Fichte Bielefeld innerhalb von sechs Minuten durch Isuf Aslanis Hattrick einen 0:2-Rückstand egalisierte. »Das juckt mich nicht wirklich«, meint Sieweke, »wir spielen unser Spiel und es kommen alle zum Einsatz, die den Klub verlassen.« Dazu zählt auch Maik Mönchmeier, der sich für einen Vereinswechsel zum Landesligisten Rot-Weiß Mastholte entschlossen hat. Der Innenverteidiger wird allerdings nach überstandener Sprunggelenks-Verletzung zunächst nicht in der Startformation stehen. Ins erste Aufgebot rutschen dafür gegenüber dem Recklinghausen-Spiel Matthias Gök (für Kamil Orhan in den Angriff) und Raphael Negri (für Dominic Walcott ins Mittelfeld).

Um 15 Uhr wird das Spiel an der Bruder-Konrad-Straße angepfiffen, Dann heißt es; Mach's noch einmal, »Otze«! Mach es gut!

28.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.
 
 

Die Glocke schreibt am 28.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

Fußball-Westfalenliga: SV Spexard

Olaf Sieweke geht erhobenen Hauptes

Gütersloh-Spexard (hwm). Morgen Nachmittag endet die Erfolgsliaison zwischen dem Fußball-Westfalenligisten SV Spexard und Olaf Sieweke. Nach fünfjähriger Zusammenarbeit nimmt der Trainer nach dem Heimspiel gegen die SpVg Emsdetten (Sonntag, 15 Uhr, Bruder-Konrad-Straße) seinen Hut. Mit dem Kreispokalsieg 2009, dem Aufstieg in die Westfalenliga 2010 und dem diesjährigen Klassenerhalt blickt Sieweke schon vor dem letzten Saisonspiel auf eine beachtliche Bilanz zurück: „Wir haben uns in jedem Jahr verbessert. Es waren fünf schöne und erfolgreiche Jahre.“

Obwohl der Vorstand des SV Spexard die Zusammenarbeit bereits in der Winterpause überraschend zum Saisonende aufkündigte, schwingt vor dem letzten Spiel als Trainer des SV Spexard eine Portion Wehmut mit: „Ich habe mich lange darauf vorbereiten können. Der Augenblick kommt aber erst noch, wenn man realisiert, dass man nicht mehr weitermachen darf. Der Abschied schmerzt.“

Siewekes Dank geht vor dem letzten Saisonspiel an die Mannschaft, die in einer schwierigen Situation zusammengehalten und die Klasse vorzeitig gemeistert hat: „Ich habe vom ersten Spieltag an daran geglaubt, dass wir es schaffen. Mein Vertrauen in die Mannschaft ist ungebrochen und ich bin stolz auf die Jungs.“ Mit Schlusslicht Emsdetten scheint sich Spexard genau den richtigen Gegner für die Abschiedsparty ausgesucht zu haben.

28.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.

 

Die Münstersche Zeitung schreibt am 28.05.2011

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  Westfalenliga Staffel 1

SV Emsddetten 05

Mit frischem Mut zum SV Spexard

EMSDETTEN. „Und jetzt fahren wir zur letzten Westfalenliga-Partie am Sonntag zum SV Spexard und werden alles versuchen, um auch dort etwas zu holen.“

Diese Aussage – mit einem Lächeln im Gesicht von 05-Trainer Franz-Josef Lüttmann – drückte während der Pressekonferenz am vergangenen Sonntag aus, was der mit drei so späten Asllani-Treffern gesicherte 3:2-Heimsieg gegen Fichte Bielefeld im gesamten 05-Kader ausgelöst hatte: Freude pur bei den Spielern und frisches Selbstvertrauen.

Die Mannschaft kann also doch noch gewinnen. Sie gab selbst da nicht auf, als sie – es lief schon die Schlussphase – in der 82. Minute den Treffer zum 2:0 für Bielefeld schlucken musste. Natürlich war es ungemein wichtig, dass schon im direkten Gegenzug der Anschlusstreffer gelang ...

Jetzt geht es zum SV Spexard, in die Nähe von Gütersloh. 05 hatte im Vorfeld versucht, die Partie auf Freitag oder Samstag vorzuverlegen, doch da stimmte der Gastgeber nicht zu. Weil man in Spexard die letzte Partie nutzen will, um Spieler zu verabschieden. Weil man ein echtes Fest daraus machen will, aus der Partie vor eigenem Publikum gegen den Absteiger Emsdetten 05. In einer Internet-Umfrage tippt man in Spexard zu 70 Prozent auf einen Heimsieg. Na, denn ...

Doch die 05er sind fest gewillt, keinen Anteil zu einem Fest in Spexard zu leisten. Das Hinspiel am Karnevals-Samstag endete in Detten mit einem torlosen Remis, die 05er kämpften gut und hatten viele Chancen, um die Partie zu gewinnen. „Wenn ich die Kritik der Fans höre, dass wir zu viele Chancen ausgelassen haben, dann freue mich die Tatsache, dass wir überhaupt so viele Chancen erspielt haben“, sagt Lüttmann damals.

Beide Teams können locker aufspielen, doch die 05er haben ein klares Ziel: Sie wollen etwas mitbringen.

28.05.2011 - SV Spexard 1950 e.V.