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Die Neue Westfälische schreibt am 07.09.2010 Ausgabe Bielefeld |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Die Kirche bleibt vorerst im Dorf Dornberg genießt Bielefeld. Mario Ermisch ist nicht auf den Mund gefallen. Eigentlich weiß der Trainer des TuS Dornberg auf jede Frage, die etwas mit Fußball zu tun hat, eine Antwort und tut seine Meinung in der Regel prompt kund. Am Sonntag stutzte aber auch er ein kurzen Moment: Als ihm ein Gütersloher Journalist allen Ernstes die Frage stellte, ob angesichts der 1:4-Niederlage des FC Gütersloh in Stadtlohn im Aufstiegsrennen schon eine Vorentscheidung zugunsten des TuS Dornberg gefallen sei, blieb Ermisch die Spucke weg. Und erst nach einem ungläubigen Blick in die Runde bekam er rhetorisch die Kurve. „Wenn Sie gleich nach Hause fahren, kommen Sie unten in Kirchdornberg an der Kirche vorbei – und die lassen wir erst mal schön im Dorf“, erklärte der TuS-Coach, um dann aber angesichts der vor der Saison lautstark geäußerten Gütersloher Titelambitionen noch einen kräftigen Seitenhieb auszuteilen: „Außerdem habe ich gehört, dass die ganze Liga hinter dem FCG ohnehin nur um den zweiten Platz spielt.“ Wohl dem, der angesichts eines Traumstarts von zwölf Punkten aus vier Spielen so schön in Understatement machen kann! Allerdings sollte die Konkurrenz den TuS Dornberg schon auf der Rechnung haben. „Wir sind ein gutes Stück weiter als im vorigen Jahr“, meint etwa Routinier Adis Hasic, der vor allem das effiziente Training und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft lobt. „Bei uns kämpft jeder für jeden, und auch die Spieler, die momentan nicht zur ersten Elf gehören, machen kein Theater, sondern bringen sich positiv ein“, sagt der Bosnier. Auffällig ist auch, dass die Dornberger Ersatzbank in dieser Saison tiefer besetzt ist und Ausfälle von Leistungsträgern so besser kompensiert werden können. So kam mit der Einwechslung von Neuzugang Janis Theermann (VfL Theesen), der noch vor der Pause den angeschlagenen Abwehrchef Mario Bertram ersetzte, nicht der geringste Bruch ins Spiel des Tabellenführers. Und als Mario Ermisch Thies Kambach für Francis Williams aufs Feld schickte, bedankte der sich sofort mit dem entscheidenden Treffer zum 2:0. |
| 07.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 06.09.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Gute Leistung nicht belohnt Der SV Spexard hat es nicht geschafft, dem TuS Dornberg den ersten Gegentreffer in der Fußball-Westfalenliga zu verpassen, und zu einem torlosen Remis reichte es auch nicht, weil die Gastgeber in der zweiten Halbzeit einen Tick besser agierten und sich so den 2:0-Erfolg verdienten. Der SV Spexard muss sich damit trösten, dem mit jetzt vier Siegen und 7:0 Toren optimal in die Saison gestarteten TuS Dornberg eine Halbzeit lang Paroli geboten und sich dabei sogar ein leichtes Chancenplus erarbeitet zu haben. Um die Defensive zu stärken, hatte SVS-Trainer Olaf Sieweke auf eine zweite Sturmspitze verzichtet und Matthias Gök zunächst auf die Auswechselbank beordert. Das Konzept ging auf, denn Dominic Walcott und Rafael Negri gewannen im zentralen Mittelfeld genügend viele Duelle, um die Viererkette zu entlasten. Und gelangte der Ball doch einmal zur einzigen Dornberger Sturmspitze Francis Williams, so waren Dominic Jäger und Lars Beuckmann in der Innenverteidigung aufmerksam und blockten erfolgreich ab. Ein Duell mit Haken und Ösen lieferte sich zudem Assis Igrek mit Dornbergs Ugur Pamuk, was den oft fehlerhaft entscheidenden Schiedsrichter Kai-Marek Hintenberg manches Mal überforderte. Lars Beuckmann mit einem Kopfball nach einem Berenbrinker-Freistoß (3.), Rafael Negri mit einem Schuss aus 20 Metern (20.) und besonders Björn Berenbrinker mit einem Freistoß, den TuS-Keeper Jan Schönwälder erst im zweiten Zufassen entschärfte, setzten Nadelstiche gegen eine verhalten beginnende Dornberger Mannschaft. Der Führungstreffer, der den SV Spexard in eine vielversprechende Kontersituation gebracht hätte, blieb jedoch aus. Die vorentscheidende Szene des Spiels lief in der 50. Minute. Lars Beuckmann hatte einmal mehr seine Lufthoheit bewiesen und per Kopf zur Ecke geklärt. Dabei zog sich der Innenverteidiger jedoch eine Prellung am Kopf zu und musste am Spielfeldrand behandelt werden. In den Eckstoß von Sören Siek sprintete Adis Hasic und traf per Kopf zum 1:0. Dass der Torschütze dabei mit dem ausgestreckten Ellenbogen Rafael Negri traf und dem die Nase brach, hatte Schiedsrichter Hintenberg nicht gesehen. Einmal in Führung liegend spielten die Gastgeber ihre technische Überlegenheit aus und kontrollierten die ungenauer kombinierenden Gäste immer besser. Der nach einem Faserriss erstmals eingewechselte Thies Kambach traf nach einem Steilpass von Ugur Pamuk zum 2:0 (74.), und damit war die Partie entschieden. „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft“, gab Olaf Sieweke zu, dass alles optimal hätte laufen müssen, „um bei diesem starken TuS Dornberg etwas zu holen.“ SV Spexard: Menn - Niermann, Jäger, Beuckmann, Igrek - Negri (55. Koberstein), Walcott - M. Wieckowicz, Dagdelen (66. Gök), Berenbrinker (89. T. Wieckowicz - Orhan. Tore: 1:0 (50.) Hasic, 2:0 74.) Kambach. |
| 06.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 06.09.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Zwei Tore im Spiel ohne Chancen SV Spexard zahlt Lehrgeld: Als Beuckmann fehlt, schlägt Hasic zu – Verdacht auf Nasenbeinbruch bei Negri Bielefeld-Dornberg (WB). Unnötig drei Punkte abgegeben und auch noch Raphael Negri mit Verdacht auf Nasenbeinbruch verloren. Der SV Spexard musste in der Fußball-Westfalenliga wieder einmal Lehrgeld bezahlen und unterlag beim keineswegs überzeugenden Tabellenführer TuS Dornberg mit 0:2 (0:0). Dabei hatte der Aufsteiger zunächst nahtlos an seinen guten ersten Auswärtsauftritt vor zwei Wochen beim SV Lippstadt angeknüpft und sich in der ersten Halbzeit ein klares Chancenplus erarbeitet. Das freilich sah Mario Ermisch anders. »Ich habe keine Spexarder Chancen gesehen«, behauptete der Dornberger Coach, lag mit dieser Einschätzung aber auf einer Wellenlänge mit Olaf Sieweke. »Dornberg hat aus dem Spiel heraus doch gar nichts gemacht, eine Chance habe ich jedenfalls nicht gesehen«, sagte der SVS-Trainer. Recht hatte allerdings keiner von beiden. Denn schon nach drei Minuten setzte Lars Beuckmann einen Kopfball nach Freistoß von Björn Berenbrinker nur knapp über das TuS-Tor. Dann hatte Francis Williams – einzige Dornberger Sturmspitze – seine einzige auffällige Szene, schoss aber links am Spexarder Gehäuse vorbei (11.). Gleich zweimal musste der Dornberger Schlussmann Jan Schönwälder nachfassen, um einen weiteren Freistoß von Berenbrinker in die Finger zu bekommen – beinahe hätte ihm Kamil Orhan dabei das Leder weggespitzelt (33.). Zum Finale des ersten Abschnitts rauschte noch ein Negri-Freistoß (45.) knapp am Tor vorbei. Schönwälder hatte zuvor Orhan zu Fall gebracht und hätte statt der Gelben durchaus auch die Rote Karte sehen können. Nach der Halbzeit setzte in einer keineswegs berauschenden Partie der Gastgeber den ersten Akzent und ging nach 50 Minuten prompt in Führung. Allerdings wurde zu diesem Zeitpunkt Beuckmann gerade außerhalb des Platzes behandelt und als der Eckball von Sören Siek hereinsegelte, fuhr Williams den Ellbogen in Richtung Negris Nase aus. Kambach erhöhte schließlich auf 2:0 und Dornberg hätte die Partie noch höher gewinnen können, wenn der Tabellenführer seine Konter sauber zu Ende gespielt hätte. Den »Spechten« fehlten in einer schwachen zweiten Hälfte schlichtweg die Mittel, um den weiterhin ohne Gegentor an der Tabellenspitze stehenden TuS in Bedrängnis zu bringen. »Dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat alles versucht. Wir haben die Partie lange offen gehalten und wenn alles optimal läuft, dann nehmen wir hier auch einen Punkt mit. Aber Dornberg war eben einen Tick besser und hat letztlich auch verdient gewonnen«, sagte Olaf Sieweke, der zunächst auf Torjäger Matthias Gök (»Er hatte schlecht trainiert«) verzichtete. Mario Ermisch sah sich in seiner Meinung bestätigt, die er schon vor der Partie hatte. »Wir mussten Spexard bearbeiten und vor allem Geduld haben. Meine Mannschaft ist ruhig geblieben und hat die Ordnung beibehalten. Sie hat die Partie ordentlich zu Ende gespielt und ihre Sache insgesamt gut gemacht«, befand der Dornberger Trainer. |
| 06.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 06.09.2010 Ausgabe Bielefeld |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Beharrlichkeit führt zum Erfolg Ein glanzvoller Sieg war es nicht, dass 2:0 (0:0) über den SV Spexard, mit dem der TuS Dornberg unangefochtener Spitzenreiter der Westfalenliga blieb. Aber auf schöne Spiele kommt es Akteuren und Betreuern des TuS Dornberg auch gar nicht an. „Es kann doch niemand von uns erwarten, dass wir alle Gegner an die Wand spielen“, sprach Trainer Mario Ermisch allen Protagonisten vom Mühlenbrink aus der Seele, „aber wir haben aus vier Spielen die maximalen zwölf Punkte geholt – und nur das zählt!“ Die erste Halbzeit gegen die defensiv gut organisierten Spexarder war wirklich nichts für Genießer. Der TuS hatte eine halbe Chance, als Francis Williams nach schöner Vorarbeit von Hill und Reinsch knapp verzog (11.), während die Gäste sogar das eine oder andere Mal mehr am 1:0 schnupperten. Vor allem in der 23. Minute, als Keeper Jan Schönwälder bei einem Freistoß von Björn Berenbrinker Probleme, dem frei stehenden Kamil Orhan aber noch so eben den Ball vom Fuß nehmen konnte. Nach dem Wechsel benötigten die Dornberger eine Standardsituation, um in Führung zu gehen: Adis Hasic berührte einen Eckball von Sören Siek so eben mit der Schläfe und gab ihm damit die entscheidende Richtungsänderung. Spexard reklamierte in dieser Szene ein Foul des Torschützen - Raphael Negri musste nach dem Luftkampf mit Hasic mit Verdacht auf Nasenbeinbruch vom Feld -, doch der Schiedsrichter, der ansonsten zu gefühlten 80 Prozent gegen den TuS pfiff, hatte in dieser Szene keine Regelwidrigkeit erkannt. Dieser Treffer spielte den Gastgebern in die Karten, weil Spexard nun ein wenig aufmachen musste. Es dauerte allerdings bis zur 75. Minute, ehe der eingewechselte Thies Kambach nach dem schönsten Angriff der Partie für die Entscheidung sorgte: Ugur Pamuk hatte den Ball mit ein bisschen Glück auf den Torschützen durchgesteckt, der im 1:1-Duell gegen Torhüter Dennis Menn ganz cool blieb und sicher zum 2:0 verwandelte. Anschließend hatten Ugur Pamuk, der elfmeterreif gefoult wurde, und Patrick Reinsch, der nach einem Kambach-Pass daneben schoss, sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, doch das wäre an diesem Tag des Guten ein wenig zu viel gewesen. „Das war heute ein Geduldsspiel. Aber ich fand, dass wir verdient gewonnen haben, weil wir unseren Gegner über 90 Minuten beharrlich bearbeitet haben“, sagte Mario Ermisch. Und Kapitän Sören Siek jubilierte: „Mit vier Siegen aus vier Spielen hatte ganz bestimmt niemand gerechnet. Jetzt genießen wir die zweiwöchige Pause und greifen dann weiter an.“ |
| 06.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 06.09.2010 Ausgabe Bielefeld |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Mit Geduld zum nächsten Dreier Westfalenliga: Dornberg besiegt Spexard 2:0 Bielefeld (WB). Die Erfolgsserie des TuS Dornberg reißt einfach nicht ab. Trotz einer nur mäßigen Leistung reichte es für den Westfalenliga-Spitzenreiter gestern zu einem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den SV Spexard. »Zwölf Punkte aus vier Spielen. Mehr geht nicht«, strahlte Adis Hasic nach dem Dreier vor etwa 250 Zuschauern am Mühlenbrink. Dornbergs Innenverteidiger hatte seine Mannschaft in der 50. Minute in Führung gebracht. Nach einem Eckball von Kapitän Sören Siek war Hasic mit dem Kopf zur Stelle. »Heute war es ein reines Geduldsspiel«, sagte der Torschütze. Das stimmte, denn in der ersten Hälfte konnte Dornbergs so hoch gelobte Offensivabteilung fast gar keine Akzente setzen. »Aus dem Spiel heraus habe ich keine Dornberger Chance gesehen«, sagte Spexards Aufstiegstrainer Olaf Sieweke, der zudem die Verletzung von Raphael Negri (Verdacht auf Nasenbeinbruch) beklagte: Francis Williams soll Negri einen Ellenbogencheck verpasst haben. Auf der anderen Seite humpelte TuS-Innenverteidiger Mario Bertram noch vor der Pause mit einer Knöchelverletzung vom Platz. Für ihn kam Janis Theermann, der fortan seinen Anteil daran hatte, dass die Dornberger Abwehr noch immer ohne Gegentor ist. Vorne hatte lediglich zweimal Williams (8. und 11.) die Möglichkeit zur Führung. Spexard versteckte sich nicht und wäre in der 24. Minute nach einem Freistoß von Berenbrinker beinahe in Führung gegangen, aber Dornbergs Keeper Jan Schönwälder sicherte das Leder im zweiten Nachfassen. Außerdem musste Schönwälder kurz vor der Halbzeit mit einer Fußabwehr gegen Kamil Orhan Kopf und Kragen riskieren. Mit der Führung im Rücken hatte der Tabellenführer Spiel und Gegner dann im Griff. Nach einem abgefälschten Pass von Ugur Pamuk sorgte der kurz zuvor eingewechselte Thies Kambach mit dem Treffer zum 2:0 (74.) für die Entscheidung. Pamuk und Patrick Reinsch hätten das Ergebnis in die Höhe schrauben können, aber das wäre des Guten auch zu viel gewesen. »Wir können nicht erwarten, dass wir jeden Gegner in Grund und Boden spielen«, analysierte Trainer Mario Ermisch: »Heute haben mir manche Sachen auch nicht so gefallen, aber wir sind ruhig geblieben und haben die Ordnung beibehalten.« Adis Hasic sieht eine »Riesen-Entwicklung« und stellt den Teamgeist heraus: »Wir sind wirklich eine Einheit. Selbst die Spieler der zweiten Mannschaft sind dabei und freuen sich mit.« Auch wenn es Ermisch nicht gerne hört: Langsam, aber sicher mausert sich seine Mannschaft zu einem der Topfavoriten für den Aufstieg. TuS Dornberg: Schönwälder - Atasayer, Bertram (39. Theermann), Hasic, Hill - Bobaj, Siek - Pamuk (86. Wohlann), Block, Reinsch - Williams (73. Kambach). Tore: 1:0 Hasic (50.), 2:0 Kambach (74.). |
| 06.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Glocke schreibt am 06.09.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Fußball-Westfalenliga Spexard 45 Minuten lang auf Augenhöhe Dornberg (gl). Bis zum Pausenpfiff durfte Westfalenliga-Neuling SV Spexard auf eine Überraschung beim Mitaufstiegsfavoriten SV Dornberg hoffen. Dann sorgte das umstrittene Führungstor des Gastgebers in der 51. Minute für eine frühe Vorentscheidung in einer Partie, die der Ligaprimus in der Folgezeit souverän bis zum 2:0-Endstand herunterspielte. Einen Ellbogenschlag des Dornbergers Francis Williams auf die Nase von Raphael Negri bei einem Eckball von Sören Siek übersah der kurios leitende Unparteiische Kai-Marek Hintenberg aus Petershagen in der 51. Minute. Ein Pfiff hätte die logische Konsequenz sein müssen, stattdessen leitete der Dornberger Sebastian Block per Kopf den Ball weiter und Adis Hasic stocherte die Kugel zur Dornberger-Führung ins Spexarder Tor. "Bis zu dieser Szene waren wir auf Augenhöhe mit einem der Ligafavoriten und hätten mit ein bisschen Glück in der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen können", erkannte SVS-Coach Olaf Sieweke. "Ich kann meiner Mannschaft nach dieser Leistung keinen Vorwurf machen, wenn alles optimal gelaufen wäre, hätten wir einen Punkt mitgenommen", blickte Sieweke auf den Ligaprimus Dornberg. ,,Das Team von Mario Ermisch steht zurecht an der Tabellenspitze." Der Bielefelder Rechtsanwalt sprach nach Spielschluss von einem "schwierigem Spiel, denn wir wussten, dass die Spexarder zuletzt mit viel Schwung in ihre Partien gegangen sind, darum war hier viel Geduld gefragt und vor allem nicht die Ordnung zu verlieren." Es waren am Dornberger Mühlenbrink nur Kleinigkeiten, die gestern den Ausschlag bei der Punktevergabe herbeiführten. Mit der Führung im Rücken agierte Dornberg selbstbewusst, während die Spexarder immer wieder bemüht ihre Angriffe vortrugen, denen im Gegensatz zur ersten Halbzeit im zweiten Durchgang jedoch die Durchschlagskraft fehlte. Dafür profitierte die Dornberger nach einem Reinsch-Pass von einem Spexarder Abwehrbein, das den Ball auf den freistehenden Kambach leitete. Der ex-Verler im Dornberger Trikot ließ sich diesen Glücksball nicht entgehen und netzte in der 74. Minute zum 2:0-Endstand ein. SV Spexard: Menn - Igrek, Jäger, Beuckmann, Niermann - Negri (55. Koberstein), Walcott, Berenbrinker (90. Wieckowicz Th.), Wieckowicz M., Dagdelen (62. Gök) – Orhan. |
| 06.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 04.09.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Individuelle Fehler abstellen Westfalenligist SV Spexard in Dornberg Gütersloh (rö). Auch im vierten Spiel der Fußball-Westfalenliga muss sich Aufsteiger SV Spexard mit einem der Titelkandidaten auseinandersetzen. Der TuS Dornberg, mit drei Siegen an die Tabellenspitze gestürmt, erwartet die „Spechte“ am Sonntag um 15 Uhr zum scheinbar ungleichen Vergleich. Aus der 2:5-Auftaktschlappe gegen den FC Gütersloh schien der SV Spexard beim torlosen Remis in Lippstadt die richtigen Lehren gezogen zu haben. Umso überraschter zeigt sich Trainer Olaf Sieweke auch jetzt noch von der Wiederholung der Gegentreffer-Flut im Spiel gegen Eintracht Rheine. „In den ersten beiden Heimspielen haben wir mehr Tore kassiert als in der gesamten letzten Spielzeit“, weiß Sieweke um die Bedeutung einer sicheren Abwehrarbeit beim Versuch in der neuen Liga Fuß zu fassen. Grundsätzliches taktisches Fehlverhalten ist dabei nicht der Grund: vielmehr gingen fast allen Gegentoren krasse individuelle Fehler voraus. Dass solche persönlichen Aussetzer beim TuS Dornberg erneut fatale Folgen haben werden, steht für Sieweke fest: „Ich habe die Dornberger beim Pokalspiel in Erkeln gesehen, das ist schon eine sehr starke Mannschaft.“ Vor allem von der Offensive ist er beeindruckt. Ob Sören Siek als Chef im Mittelfeld, Patrick Reinsch und Ugur Pamuk auf den Außenbahnen oder Francis Williams im Angriff – TuS Trainer Mario Ermisch steht sehr viel Qualität zur Verfügung. „Wir haben nichts zu verlieren“, weiß Olaf Sieweke um die klare Außenseiterrolle seines Teams. „Aber wir werden versuchen, uns auch gegen eine solch starke Mannschaft etwas einfallen zu lassen“, schließt Optimist Sieweke eine Überraschung natürlich nicht ganz aus. Ob Mehmet Dagdelen als „Zehner“ hinter zwei Spitzen – Matthias Gök und Kamil Orhan – auflaufen wird, hängt indes nicht nur vom taktischen Plan ab; der spielende Co-Trainer ist angeschlagen. Umso wichtiger wäre es, wenn Daniel Koberstein nach seiner in Lippstadt erlittenen Zerrung wieder mitwirken kann. Seine Trainingsversuche machten ebenso viel Hoffnung wie das Bemühen von Abwehrchef Maik Mönchmeier. Dessen Achillessehnenschmerzen klingen ebenfalls ab. |
| 04.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 04.09.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Respekt vor »Super Mario« SV Spexard beim Primus TuS Dornberg eigentlich ohne Chance Gütersloh-Spexard (dh). Auswärts steht die Null. Noch. Doch die Aufgabe am Sonntag hat es für den Fußball-Westfalenligisten SV Spexard in sich. Es geht zum Tabellenführer TuS Dornberg. »Ich glaube nicht, dass wir dort 6:0 gewinnen werden«, scherzt SVS-Trainer Olaf Sieweke und meint ganz ehrlich: »Wenn wir dort einen Punkt holen könnten, dann wäre ich total happy.« Nach zehn Gegentoren in zwei Heimspielen hat es »Otze« am Donnerstag seiner Mannschaft überlassen, die Leistung vom 2:5 gegen Rheine einzuschätzen. »Alle waren sehr selbstkritisch«, lobt Sieweke, dass die individuellen Fehler von den betroffenen Spielern eingesehen wurden. Im Verbund sei der SV Spexard durchaus in der Lage, in der Liga mitzuhalten. »Der Einsatz stimmt«, sagt Olaf Sieweke. Nun gelte es eben, die Fehlerquote wieder zu senken. Das dürfte am Sonntag auch nötig sein, denn die Dornberger Offensive gehört zum Besten, was die Westfalenliga zu bieten hat. »Ich habe großen Respekt. Mario Ermisch hat eine super Mannschaft geformt, die viel Qualität besitzt und Tempofußball spielt«, schwärmt Sieweke, der den TuS noch am Mittwoch im Westfalenpokal beim Bezirksligisten TuS Erkeln (3:0) gesehen hat. »Viele denken, dass wir keine Chance haben. Aber genau das ist unsere Chance«, sagt der Spexarder Trainer, der im Umfeld des Aufsteigers noch keine Unzufriedenheit ausgemacht hat: »Bei uns ist keiner deprimiert. Offenbar bin ich der einzige, der nach den ersten drei Spielen mehr Punkte erwartet hatte.« Personell sieht es bei den »Spechten« gut aus. Lediglich Yusuf Das fällt mit seinem Kreuzbandriss definitiv aus. Hinter den Einsätzen von Mehmet Dagdelen (Fußprellung) und Daniel Koberstein (Oberschenkelprellung) stehen kleinere Fragezeichen. Vor der Rückkehr in die Startelf steht Maik Mönchmeier. |
| 04.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 04.09.2010 Ausgabe Bielefeld |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Vorne bleiben Zielsetzung beim TuS Dornberg Bielefeld (dogi).Erster, naturgemäß hofft Mario Ermisch, der Trainer des Tabellenführers TuS Dornberg, dass seine Mannen den bisherigen drei Siegen im Heimspiel gegen den SV Spexard einen vierten folgen lassen. Beim TuS Dornberg fehlen mit Thies Kambach und Felix Buba zwei wichtige Akteure, was die Aufgabe gegen Spexard nicht leichter macht. „Die werden sich nach zwei Niederlagen erstmal hinten reinstellen – da ist von unserer Seite Kreativität gefragt“, meint Mario Ermisch, der Kambachs Dribblings und Bubas Knipserqualitäten also gut gebrauchen könnte. Trotzdem glaubt der TuS-Trainer natürlich fest an den zweiten Heimsieg, zumal die Abwehr um Mario Bertram und den wieder erstarkten Adis Hasic bislang nicht viel anbrennen ließ. Auch Adis’ lange verletzter Zwillingsbruder Alis ist wieder auf dem Sprung. „Nach einigen vielversprechenden Einsätzen in der Reserve könnte er bald wieder eine Alternative für die erste Mannschaft sein“, freut sich Ermisch. |
| 04.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 04.09.2010 Ausgabe Bielefeld |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Ermisch will nicht vermessen sein Bielefeld (WB/wie). Der seit Wochen ungeschlagene TuS Dornberg, Spitzenreiter der Fußball-Westfalenliga, will seinen Lauf auch im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Spexard fortsetzen. Zunächst einmal gilt die volle Konzentration dem Ligaspiel gegen Aufsteiger Spexard. Von den bisherigen Ergebnissen der »Spechte«, die erst einen Punkt auf dem Konto haben und sowohl gegen Gütersloh als auch gegen Rheine fünf Gegentore kassiert haben (jeweils 2:5), lässt sich TuS-Trainer Mario Ermisch nicht blenden: »Das wird eine schwierige Aufgabe. Spexard hat durchaus Potenzial. Mit einem knappen Sieg wäre ich zufrieden. Alles andere wäre auch vermessen.« Personell steht der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung. Thies Kambach (Faserriss im Oberschenkel) und Felix Buba (Entzündung am Fußgelenk) fallen weiter aus, alle anderen brennen auf den vierten Ligasieg im vierten Spiel. Dabei hofft Ermisch auch auf viele Zuschauer am Mühlenbrink: »Die Mannschaft hat es sich verdient. Wir werden versuchen, ein kleines Event aus dem Spiel zu machen.« Daran glaubt auch Manager Hans-Werner Freese: »In der Landesliga waren die Spiele zwischen Dornberg und Spexard immer sehr torreich.« |
| 04.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Glocke schreibt am 04.09.2010 |
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| 04.09.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |