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Das Westfalenblatt schreibt am 31.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Spexard: Yusuf Das am Kreuzband operiert Kreis Gütersloh (WB). Am Stock geht Fußball-Westfalenligist SV Spexard noch nicht. Aber Yusuf Das, der frisch operiert an Krücken das 2:5-Debakel im Heimspiel gegen den FC Eintracht Rheine verfolgt hatte, diente als Sinnbild. Denn der Aufsteiger bewegt sich in der neuen Liga alles andere als rund. Durch die Rückkehr zum alten 4-4-2-System mit zwei Spitzen wollte Olaf Sieweke Überzahlsituationen im Angriff schaffen, Kamil Orhan agierte in vorderster Front neben Matthias Gök. Doch das Vorhaben konnte von seiner Mannschaft nur 25 Minuten lang in die Tat umgesetzt werden. Orhan und Gök, die zunächst sehr gut miteinander harmonierten, tauchten anschließend völlig ab. Unverständlich daher die Reaktion von Orhan, als Sieweke ihn nach 58 Minuten gegen Matthäus Wieckowicz auswechselte. Der SVS-Stürmer würdigte seinen Trainer keines Blickes und stapfte direkt in Richtung Umkleidekabine. »Als Angreifer muss ich irgendwann auch mal ein Tor machen. Wo waren Kamil und Göki denn heute?«, kritisierte Olaf Sieweke, dass auch im dritten Westfalenligaspiel kein Tor von einem Stürmer erzielt worden war. Drei der bisher vier »Spechte«-Treffer fielen durch einen Abwehrspieler, einmal war ein Mittelfeldakteur erfolgreich. Bis Yusuf Das wieder für den SVS erfolgreich sein kann, wird noch einige Zeit vergehen. Der 25-Jährige hatte sich am vergangenen Mittwoch in Münster am vorderen Kreuzband des rechten Knies operieren lassen. Dabei wurde ihm eine Sehne aus dem eigenen Oberschenkel als »Ersatzteil« eingesetzt. Das konnte die Klinik zwar am gleichen Tag wieder verlassen, in dieser Saison wird es für den Innenverteidiger aber wohl nur noch zu einigen Kurzeinsätzen reichen. »Ich hoffe, während der Rückserie wieder ins Training einsteigen zu können«, sagte Yusuf Das. |
| 31.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münsterländische Volkszeitung schreibt am 31.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Peltner zum FCE-Höhenflug: „Diese Situation nehme ich gerne an“ Rheine. David Ruwe musste sich an die Mini-Playback-Show erinnert fühlen. Auf der Reservebank des FCE in Spexard saßen mit Julian Knocke, Nils Woltering und Jan Haking drei A-Junioren neben ihm. Erst vor vier Tagen vollendete der Mittelfeldspieler sein 25. Lebensjahr und musste sich dennoch wie ein Routinier fühlen. Nur Ersatztorwart Daniel Heuing (28) übertraf Ruwe an Lebensjahren. Das zeigt: Der FC Eintracht Rheine behält sein jugendliches Gesicht und erntet langsam die Früchte dieser vor zwei Jahren eingeschlagenen Entwicklung. Nachdem unter Jürgen Prüfer im Jahr 2007 letztmals unverhältnismäßig in die Mannschaft investiert wurde und hektisch getätigte Verpflichtungen, wie Bayamba Belombo oder Ousseni Labo, nicht annähernd die Erwartungen erfüllten, zerplatzten die Träume der Regionalliga-Qualifikation schnell. Was folgte war ein Abschwung, der den Klub nicht nur in die Verbandsliga, sondern an den Rand der Insolvenz führte. Aus der puren Not heraus stellte der FCE seine Transferpolitik grundlegend um und setzte fortan auf Neuzugänge aus dem eigenen Nachwuchs. Die Namen Maximilian Löderbusch, Stefan Seiler, Christian Bußmann (inzwischen beim SuS Neuenkirchen) oder Peter Beckmann stehen stellvertretend für die gelungene Integration junger Talente, die mit dem Westfalenliga-Debüt von Nils Woltering beim 5:2-Sieg in Spexard bis zum heutigen Tag anhält. Auch Maximilian Stermann gehört zu den „jungen Wilden“ der 1. Mannschaft. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen musste er allerdings für taktische Fehler bezahlen und wurde noch vor dem Pausenpfiff ersetzt. „Die Seite von Max war ziemlich offen. Er war sehr nervös und kam nicht richtig ins Spiel“, musste Peltner reagieren, erklärte dem Spieler aber noch an Ort und Stelle den Hintergrund der Maßnahme. Mit Christoph Siedler kam der erhoffte Stabilitäts-Effekt ins Spiel der Gäste, die den 0:2-Rückstand in einen komfortablen Auswärtssieg drehten. „Wir haben nach der Pause mehr über unsere Außen gespielt“, drehte Peltner in seiner Halbzeitansprache an diversen Stellschrauben. Und erfreute sich unter anderem an Maik Klostermann, der sein erstes FCE-Tor erzielte und seinen Platz in der ersten Elf nicht freiwillig für Stefan Seiler räumen wird. „Diese Situation nehme ich gerne an“, kann der Coach mit ehemals Etablierten auf der Bank durchaus gut leben. Denn: „Ich habe die Möglichkeit, 14 Tage lang im Training ganz genau hinzuschauen“, will Peltner von Erbhöfen nichts wissen. Da seine Mannschaft am vierten Spieltag pausiert, müssen sich die Spieler über die Übungseinheiten empfehlen. Und natürlich über das Testspiel gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück am Freitag (Anstoß 18 Uhr). Dann soll mit Stephan Roth auch der letzte Neuzugang sein Debüt geben. |
| 31.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münstersche Zeitung schreibt am 31.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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FC Eintracht Rheine Die Startschwierigkeiten des Max Stermann RHEINE Nach nur 39 Minuten war für Max Stermann in Spexard alles vorbei. Beim Stande von 1:2 wurde er ausgewechselt – zum dritten Mal im dritten Spiel. Aber der erst 18-jährige Stermann sieht das Positive: „Immerhin war ich dreimal in der Startelf“. Und doch: Die Situation bei Eintracht Rheines Erstvertretung ist für ihn neu. Am Tag danach war sich der linke Außenverteidiger nicht sicher, ob „es an meiner frühen gelben Karte, oder der Leistung lag“. Es war wohl eher zweiteres. Denn 15 Minuten vor seiner Auswechslung unterlief Stermann eine Flanke – um ein Haar wäre das 3:0 für Spexard gefallen. Ob die folgende Aufholjagd des FCE dann noch gelungen wäre – am Ende siegte Rheine mit 5:2 – ist fraglich. Ohne Frage: Stermann war beileibe nicht der einzige Akteur, der in der Anfangsphase weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Aber ihn erwischte es wieder. „Klar, war ich angefressen. Denn ich wäre gerne auf dem Platz gewesen, als wir das Ding noch gedreht haben“, sagt Stermann. Stattdessen musste er von der Bank mitansehen, wie der für ihn eingewechselte Christoph Siedler eine gute Partie spielte und das wichtige 3:2 köpfte. Teamplayer „Ich habe mich für Christoph, der eine schwierige Vorbereitung hatte, und natürlich das Team gefreut“, sagt Stermann. Er hat den Team-Gedanken verinnerlicht – an den Druck und die Konkurrenzsituation muss er sich erst noch gewöhnen. Denn auch wenn er beim VfL Osnabrück in der B-Junioren-Bundesliga kickte, ist „die Anspannung beim Abschlusstraining in Rheine und vor dem Anpfiff in der Westfalenliga viel größer“. Sein Trainer Ulli Peltner sagt: „Man darf jetzt nicht alles schlecht reden. Max hat in der Vorbereitung und gegen Fichte Bielefeld richtig gut gespielt. Seine Auswechslung dort war ja keine Strafe.“ Er wird sich mit seinem jungen Verteidiger unter der Woche zusammensetzen und versuchen, eine Anrede mit der gesunden Mischung aus Trost und Ansporn zu finden. Denn klar ist auch: Für Stermann wird es nicht einfacher, seinen Platz in der Startelf zu behaupten. Denn Siedler nutzte seine Einwechslung in Spexard zur Eigenwerbung und mit Neuzugang Stephan Roth ist namhafte Konkurrenz dazugekommen. Aber Stermann wäre kein guter Fußballer, wenn er deshalb den Kopf in den Sand stecken würde: „Konkurrenz ist ganz wichtig. Die brauche ich, um ans Limit zu gehen und bei der Eintracht muss ich in jedem Training ans Limit gehen.“ Keine Garantie Stermann ist kein Typ, der sich für den Größten hält: „Ich weiß, dass ich nicht automatisch davon ausgehen darf, dass ich beim nächsten Spiel in Neuenkirchen wieder von Beginn an spiele.“ Aber davor steht am Freitag der Test gegen den VfL Osnabrück und Stermann wird wieder versuchen, ans Limit zu gehen. |
| 31.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 30.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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Abwehr verteilt Geschenke Westfalenligist SV Spexard verspielt leichtfertig eine 2:0-Führung Gütersloh. Perfekter hätte eine Heldengeschichte kaum beginnen können. Schon in der 17. Minute schlug Björn Berenbrinker zum zweiten Mal für den SV Spexard zu. Doch trotz 2:0-Führung verstummte das Loblied auf den Mann des Tages wieder. Eintracht Rheine konterte den Rückstand mit fünf Treffern – und deklassierte die „Spechte“ im eigenen Nest wie der FC Gütersloh am ersten Spieltag der Westfalenliga mit 2:5. „Da kann man nicht viel zu sagen“, bemerkte der Spexarder Doppel-Torschütze nach dem Abpfiff konsterniert und fügte hinzu, was jeder Fußballer nach so einem Spielverlauf sagt: „Die Partie hätten wir nicht so leicht aus der Hand geben dürfen.“ In der Tat, verteilte ausgerechnet die Abwehr, in Lippstadt noch Garant für das 0:0, Gastgeschenke. „Die ersten drei Gegentore haben wir selber geschossen“, ätzte Trainer Olaf Sieweke. Aber der Reihe nach: In den ersten 25 Minuten verlagerten die Spexarder das Geschehen in die Eintracht-Hälfte und Matthias Gök harmonierte prächtig mit dem erstmals nach seiner Verletzung aufgebotenen Sturmpartner Kamil Orhan. In der 11. Minute konnte FC-Keeper Andre Epker Gök nur mit einem Foul am Torerfolg hindern – und kam mit einer Gelben Karte glimpflich davon. Berenbrinker bestrafte das Vergehen aber mit einem Freistoßtor aus 17 Metern. Bei seinem zweiten Streich (17.) vollendete der Mittelfeldspieler die zweite Musterkombination von Gök und Orhan. Die Eintracht glich in dieser Phase einem Torso, Gök verpasste den endgültigen Todesstoß, als er an einer Flanke von Assis Igrek vorbeirutschte (25.). Ein überflüssiger Freistoß und eine ungeschickt gestellte Abwehrmauer halfen dem Favoriten zwei Minuten später zurück ins Spiel. Statt stehen zu bleiben, drehte sich Christian Kuklok zur Seite, so dass Keeper Dennis Menn dem nicht einmal hart geschossenen Ball von Mirco Heger nur hinterherschauen konnte. Bei zwei weiteren Chancen von Frederick Telsemeyer (31. und 38.) hatten die Spexarder sogar Glück, dass sie zur Pause noch mit 2:1 führten. Doch nach dem Wechsel lahmten die „Spechte“ weiter, während die Eintrachtler immer mehr Oberwasser bekamen. Weitere Treffer lagen förmlich in der Luft, Daniel Seidel (55.) und Christoph Siedler (59.) bestraften den Tiefschlaf der Gastgeber mit dem 2:3-Rückstand. Neben der patzenden Defensive kritisierte Sieweke auch seine so gut gestarteten Angreifer. „Gök und Orhan waren überhaupt nicht mehr da.“ Die Einwechslung von Matthäus Wieckowicz sollte neuen Schwung bringen, doch die Rheiner Maik Klostermann (78.) und Frederick Telsemeyer (86.) trafen zum 2:5. Die Spexarder Gegenwehr war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon zum Erliegen gekommen. „Gegen Rheine haben wir nicht unbedingt mit drei Punkten gerechnet“, gab Sieweke zu, ärgerte sich aber umso mehr über die Niederlage, als sein Team knapp 60 Minuten an der Überraschung gekratzt hatte. Schlusspunkt: In der Endphase war Dennis Menn oft der einzige Spexarder, der sich den Rheinern noch entgegen stellte. Das 2:5 von Frederick Telsemyer konnte aber auch der Torhüter nicht verhindern. SV Spexard: Menn – Niermann, Jäger, Beuckmann, Kuklok – Igrek (75. Maruschke), Negri (84. Walcott), Dagdelen, Berenbrinker – Gök, Orhan (56. M. Wieckowicz). Im Aufgebot: Ribeiro Moreira, Nepke, Göktas, Benzel (Tw). FC Eintracht Rheine: Epker – Heger, Brüggemeyer, Melzer (59. Siedler), Stermann – M. Klostermann, Ungru (72. Ruwe), A. Klostermann, Beckmann – Telsemeyer, Seidel (89. Wöltering). Zuschauer: 230 - Schiedsrichter: Pascal Pooch (Lage) pfiff ohne Fehl und Tadel. Gelbe Karten: Melzer, Stermann, Siedler. Eckenverhältnis: 5: 6 (3:5) Chancenverhältnis: 5:8 (3:3) 1:0 (11.) Björn Berenbrinker; ein Freistoß aus 17 Metern klatscht von einem Eintracht-Bein an den Innenpfosten und von dort ins Tor. 2:0 (17.) Björn Berenbrinker; einen hervorragenden Pass von Kamil Orhan leitet Matthias Gök auf den links durchgestarteten Berenbrinker weiter. Mit Glück und Geschick stolpert der Spexarder den Ball im Nachsetzen gegen Rheines Keeper Andre Epker ins Tor. 2:1 (27.) Mirco Heger; ein Freistoß aus 17 Metern schlägt ein, weil sich Christian Kuklok in der Spexarder Mauer wegduckt. 2:2 (55.) Daniel Seidel; eine lange Flanke landet bei Seidel. Der steht frei und schießt ein. 2:3 (59.) Christoph Siedler; dieses Mal schläft die „Spechte“-Abwehr nach einem Freistoß von Heger. Nachdem Maik Klostermann per Kopf verlängert, gewinnt Siedler auch das zweite Luftduell. 2:4 (78.) Maik Klostermann; nach einem Konter läuft der Mittelfeldspieler frei aufs Tor zu. 2:5 (86.) Frederick Telsemeyer; wieder ein Konter mit der gleichen Konsequenz. |
| 30.08.2009 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 28.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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VfL Wolfsburg lässt grüßen SV Spexard spielt Eintracht Rheine 25 Minuten lang an die Wand - 2:0-Führung aus der Hand gegeben Gütersloh-Spexard (WB). 25 ganz starke Minuten haben dem SV Spexard nicht gereicht, um nach einer 2:0-Führung auch nur einen Punkt zu behalten. Es kam sogar richtig dicke. Der Fußball-Westfalenligist kassierte wie schon beim Saisonauftakt gegen den FC Gütersloh fünf Tore und unterlag Eintracht Rheine noch mit 2:5 (2:1). Fassungslos sackte Doppel-Torschütze Björn Berenbrinker nach dem Abpfiff auf den regengetränkten Rasenplatz an der Bruder-Konrad-Straße. »Worte zählen jetzt nicht. So ein Ding darfst du einfach nicht aus der Hand geben. Das war ja wie Wolfsburg gegen Mainz«, sagte der agile Mittelfeldspieler des SV Spexard, der mit seinen Nebenleuten den Favoriten aus Rheine zunächst an die Wand spielte. Als Andre Epker nach zehn Minuten Matthias Gök festhielt, der nach einem Pass von Kamil Orhan schon am FCE-Torhüter vorbei war, forderten die Hausherren einen Platzverweis gegen den Keeper. Doch Schiedsrichter Pascal Pooch zog nur »Gelb« und entschied auf Freistoß, den Berenbrinker indes verwandelte. Dann war Orhan im Pech, als ihm das Leder in aussichtsreicher Position nach Gök-Zuspiel vom Fuß sprang (16.). Nur zwei Minuten später erhöhte erneut Berenbrinker gar auf 2:0. Vielleicht wäre die Partie tatsächlich schon entschieden gewesen, wenn Gök nach 25 Minuten nicht haarscharf an einer Hereingabe von Assis Igrek vorbeigerutscht wäre, sondern das Leder zum 3:0 versenkt hätte. Allerdings hat Wolfsburg gegen Mainz ja auch kein Drei-Tore-Vorsprung gereicht . . . Die folgenden 65 Minuten waren aus Spexarder Sicht dann unerträglich, die Fehlerspirale drehte sich mit zunehmender Spieldauer in schwindelerregende Höhen. »Die ersten drei Gegentreffer waren doch Eigentore. Da kann ich den Ball gleich an die Fünf-Meter-Linie legen und selbst reinschießen«, echauffierte sich SVS-Trainer Olaf Sieweke über die derben Schnitzer seiner Hintermannschaft, die beim 0:0 in Lippstadt noch bombensicher gestanden hatte: »So kann ich in der Westfalenliga kein Spiel gewinnen.« Mit dem unnötigen Anschlusstreffer zum 2:1 (28.) luden die »Spechte« die Gästen überhaupt erst ein, am Spielgeschehen teilnehmen zu dürfen. »Der Freistoß darf gar nicht passieren, die Situation muss schon viel früher geklärt werden«, sagte Björn Berenbrinker. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Während der SVS immer unsicherer wurde und kaum noch einen vernünftigen Angriff zustande brachte, wurde die Eintracht immer stärker. Frederick Telgemeyer schaffte es, eine Hereingabe von Maik Klostermann aus kürzester Distanz am Spexarder Tor vorbeizuschießen (31.), dann lenkte Dennis Menn einen Telgemeyer-Kopfball über die Latte (37.). Nachdem der Aufsteiger den knappen Vorsprung noch in die Pause gerettet hatte, kippte die Partie nach dem Seitenwechsel komplett. Ein Kopfball von Assis Igrek (71.) und ein schöner Berenbrinker-Schuss (81.) waren das einzige, was die »Spechte« noch zu bieten hatten. Rheine hingegen nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt aus und kam zu drei Punkten, die das Team von Trainer Ulli Peltner nach 25 Minuten wohl schon abgeschrieben hatte. Der SV Spexard hingegen belegt nach drei Spieltagen einen Abstiegsplatz und muss am Sonntag zum Tabellenführer TuS Dornberg reisen. »Wenn wir aggressiv draufgehen, dann können wir mit jeder Mannschaft der Liga mithalten«, sagte Björn Berenbrinker trotzig. Darauf darf man gespannt sein!
SV Spexard: Menn - Niermann, Beuckmann, Jäger, Kuklok – Igrek (75. Maruschke), Negri (85. Walcott), Dagdelen, Berenbrinker - Gök, Orhan (58. Wieckowicz). Eintracht Rheine: Epker - Heger, Brüggemeyer, Melzer, Stermann (39. Siedler) - M. Klostermann, Ungru (74. Ruwe), A. Klostermann, Beckmann - Telgemeyer, Seidel (90.+1 Woltering). Schiri: Pascal Pooch (Lage). - Zuschauer: 230. Gelbe Karten: Beuckmann (72.) – Epker (10.), Stermann (35.), Siedler (72.), Melzer (86.). Die Tore 1:0 Björn Berenbrinker (12.). Freistoß an der Strafraumgrenze. Dagdelen tippt kurz an und der leicht abgefälschte Berenbrinker- Schuss klatscht vom linken Innenpfosten ins Netz. 2:0 Björn Berenbrinker (18.). Tolle Übersicht von Gök, der Berenbrinker mit einem Querpass bedient. Fast verstolpert dieser noch, trifft aber im zweiten Versuch. 2:1 Mirco Heger (28.). Foul von Jäger an Telsemeyer an der Strafraumgrenze. Heger trifft direkt durch die Mauer hindurch, weil sich Christian Kuklok wegdreht. 2:2 Frederick Telsemeyer (56.). Ein herausgeköpfter Eckball landet bei Melzer, der Telsemeyer per hereingeschlagener Flanke bedient. 2:3 Christoph Siedler (60.). Einen Heger-Freistoß legt Andre Klostermann per Kopf für Siedler auf, der ebenfalls per Kopf trifft. 2:4 Maik Klostermann (78.). Langer Ball von Telsemeyer aus der eigenen Hälfte auf Klostermann, der den Konter sauber abschließt. 2:5 Frederick Telsemeyer (89.). Diesmal kommt der lange Ball von Melzer auf Telsemeyer. |
| 28.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Glocke schreibt am 30.08.2010 |
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| 30.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münsterländische Volkszeitung schreibt am 30.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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FUSSBALL-WESTFALENLIGA Furiose Aufholjagd zum 5:2 bringt FCE den zweiten Tabellenplatz Frederick Telsemeyer (r.) hatte mit seinen zwei Toren maßgeblichen Anteil an der Rheiner Aufholjagd. Der Sturmpartner von Daniel Seidel markierte das zwischenzeitliche 2:2 und den Endstand zum 5:2. Gütersloh-Spexard. Fast schien es gestern so, als hätte sich die komplette Rheiner Mannschaft zusammen das Bundesligaspiel VfL Wolfsburg gegen den FSV Mainz angeguckt. Auch der FCE startete gestern nach einem Rückstand eine furiose Aufholjagd und wies den Aufsteiger aus dem Südosten von Gütersloh am Ende deutlich mit 5:2 (1:2) in die Schranken. Danach sah es nach 17 Minuten nicht nach aus. Ehe sich der Gast versah, lag er schon mit 0:2 im Hintertreffen. Zwei Mal durfte sich Rechtsaußen Björn Berenbrinker vor 230 Zuschauern als Torschütze feiern lassen. Sein doppelt abgefälschter Freistoß klatschte vom linken Pfosten zum 1:0 in Netz. Acht Minuten später legte der Blondschopf nach einem Querpass von Matthias Gök noch das 2:0 nach. Wenig später hatte der Aufsteiger sogar noch die Chance auf das 3:0, aber Assis Igrek fehlte nach Hereingabe von Gök eine Schuhgröße, um das Tor zu markieren. Mirco Heger läutete nach knapp einer halben Stunde die Aufholjagd ein. Er fand mit seinem Freistoß aus 17 Metern das Loch in der Spexarder Mauer und verkürzte auf 1:2. Kurz danach musste Max Stermann Kurzarbeit anmelden - wie schon vor zwei Wochen in Hamm. „Man gibt halt nicht mal eben so einen Linksverteidiger. Max hätte mehr mit Auge spielen müssen“, begründete Peltner die Einwechselung von Christoph Siedler, der fortan die linke Abwehrseite gut beackerte. Nach 55 Minuten durfte sich Siedler mit seinen Kollegen über das 2:2 freuen. Frederick Telsemeyer wurde mit einem langen Ball aus dem Mittelfeld in Szene gesetzt, Dominik Jäger hatte das Abseits aufgehoben und machte die Bahn für Telsemeyer frei. Nur vier Minuten später durfte sich Siedler dann sogar als Torschütze feiern lassen. André Klostermann hatte einen Heger-Freistoß per Kopf auf Siedler gelegt, und der Rotschopf traf ebenfalls per Kopf zur Führung für den FCE. Spexards Pulver war jetzt nass, für die Gäste boten sich Räume zum Kontern. Beim ersten Tempogegenstoß passte Beckmann noch in die Hacken eines Gegenspielers, anstatt auf Seidel. Der zweite Versuch klappte besser: Telsemeyer schickte Maik Klostermann steil und der Ex-Neuenkirchener vollendete cool zum 4:2. Fünf Minuten vor Schluss griff Rheine noch einmal in die Tasten und spielte den Schlussakkord: Peter Beckmann schickte Telsemeyer, dieser zog noch eben an Spexards Torhüter Dennis Menn vorbei und schob den Ball zum 5:2 ins verwaiste Tor. Nach einer holprigen Anfangsphase fand der FCE noch rechtzeitig die Ölkanne und 70 Minuten lief der Motor wie geschmiert. „Es kommen auch noch schwächere Gegner zu uns“, hatte der Stadionsprecher noch tröstende Worte für die Zuschauer parat. |
| 30.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münstersche Zeitung schreibt am 30.08.2010 |
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FC Eintracht Rheine Peltner-Elf dreht Spiel in Spexard und siegt 5:2 SPEXARD Einem kollektiven Tiefschlaf in den ersten 20 Minuten folgte eine aufgeweckte Leistung. Nach einem 0:2-Rückstand siegte der FC Eintracht Rheine verdient beim Westfalenliga-Aufsteiger SV Spexard mit 5:2 (1:2). Dabei hätte nach 23 Minuten schon alles vorbei sein können. Denn Spexards Stürmer Matthias Gök verpasste nur um Zentimeter eine Hereingabe von Assis Igrek – Zentimeter, die zum 3:0 und wohl der frühen Vorentscheidung fehlten. Denn mit dem frech aufspielenden Aufsteiger kam das Team von Coach Ulli Peltner in der Anfangsphase überhaupt nicht zurecht. Elf Minuten waren vorbei, da foulte FCE-Keeper Andre Epker den alleine auf ihn zustürmenden Gök an der Strafraumgrenze. Das Resultat: Nur Gelb für Epker, Freistoß und die Führung für Spexard. Der harte Schuss von Björn Berenbrinker wurde mehrmals abgefälscht und ging vom Innenpfosten ins Tor. Nur sechs Minuten später war es erneut Berenbrinker, der sträflich allein gelassen zum 2:0 einschob (17.). Durch die Mauer geschlenzt „Wir standen super, dann meine beiden Tore: Alles lief nach Plan. Aber dann kam dieser scheiß Freistoß“, sagte Berenbrinker nach dem Spiel und meinte den Anschlusstreffer von Mirco Heger. Freddy Telsemeyer war an der Strafraumgrenze gefoult worden, Heger legte sich den Ball zurecht und schlenzte durch die Mauer – nur noch 1:2 (28.). Jetzt endlich war der FCE im Gütersloher Stadtteil angekommen. Nur zwei Minuten nach dem Tor wurde Telsemeyer von Maik Klostermann angespielt, verfehlte aber ganz frei aus sechs Metern den Kasten. Die Szene passte zur schwachen Halbzeit Telsemeyers, der gegen seinen Bewacher Lars Beuckmann kein Land sah. Telsemeyer beharrlich Aber ein klasse Stürmer gibt nicht auf – und Telsemeyers Beharrlichkeit wurde belohnt: Nach einem tollen Pass von Niklas Melzer schob er kurz nach der Pause zum 2:2-Ausgleich ein (54.). Als der eingewechselte Christoph Siedler nur drei Minuten danach zum 3:2 einköpfte, war das Spiel gewendet. Jetzt diktierte der FCE das Geschehen, zeigte tolle Kombinationen und erspielte sich Chance um Chance. Rheine kam nun verstärkt über die Außen und umschiffte so die starke Zentrale der Gastgeber. Das 4:2 machte Maik Klostermann. Er blieb ganz cool nachdem ihn Telsemeyer mit einem super Pass auf die Reise Richtung Tor geschickt hatte (74.). Den Schlusspunkt setzte Telsemeyer selbst. Peter Beckmann passte in die Tiefe – Eintrachts Stürmer schickte Spexards Schlussmann Dennis Menn auf den nassen Rasen und beförderte den Ball ins leere Tor (86.). Ein verdienter 5.2-Sieg, den Rheine mit der unkonzentrierten Anfangsphase aber leichtfertig aufs Spiel gesetzt hatte. Sei‘s drum: Sechs Punkte sind nun auf dem FCE-Konto. Westfalenliga: SV Spexard - FC Eintracht Rheine 2:5 Abpfiff. Der FCE schlägt den Aufsteiger souverän 5:2. 86. Min.: Der FCE legt noch einen drauf. Beckmann bedient Telsemeyer, der zum 5:2 trifft. 74. Min.: Rheine erhöht. Telsemeyer bedient M. Klostermann, der sich im "Mann gegen Mann" gegen den SVS-Keeper durchsetzt und zum 4:2 verwandelt. 56. Min.: Der FCE dreht das Spiel! Heger bringt einen Freistoß in den Spexarder Strafraum. A. Klostermann verlängert den Ball mit dem Kopf, sodass Siedler das Leder erhält. Er netzt zum 3:2 für die Rheinenser ein. 54. Min.: Ausgleich. Telsemeyer setzt sich im Strafraum toll durch und verwandelt zum 2:2. Halbzeit. Es geht mit einem 2:1 in die Kabinen. 30. Min.: Riesenchance für den FCE. M. Klostermann bedient Telsemeyer, der ganz alleine vor dem Spexarder Kasten steht. Er schiebt jedoch links am Tor vorbei. 28. Min.: Anschlusstreffer. Telsemeyer wird direkt an der Strafraumgrenze gefoult. Heger nimmt sich den Ball und schlenzt den Freistoß über die Gastgeber Mauer in die SVS-Maschen zum 1:2 - Anschlusstreffer. 17. Min.: Spexard erhöht. Gök kommt über die rechte Seite und legt ab auf Berenbrinker, der im ersten Versuch an Epker scheitert, aber im Nachschuss den Ball über die Linie bringt. 11. Min.: Der FCE liegt hinten. Epker foult im herauslaufen einen SVS-Stürmer. Berenbrinker legt sich den Ball auf 17 Metern zum Freistoß bereit und zieht ab. Das Leder fliegt irgendwie durch die Rheinenser Mauer, trifft den linken Pfosten, und prallt von dortaus ins Tor - 1:0 Spexard. 8. Min.: Erste FCE Chance. Nach einer Ecke wird der Ball aus dem Strafraum gespielt. Beckmann bekommt das Leder auf 17 Metern und zieht ab. Der Schuss verfehlt den Spexarder Kasten aber knapp. |
| 30.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Neue Westfälische schreibt am 28.08.2010 |
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Außenseiter wittert seine Chance FUSSBALL: Westfalenligist SV Spexard gegen Rheine Gütersloh. Dem ersten Zähler in der Fußball-Westfalenliga will Olaf Sieweke, Trainer des SV Spexard, am Sonntag gegen Eintracht Rheine den nächsten folgen lassen. „Das wird schwierig genug werden“, schildert der Coach die Eindrücke, die er vom Rheiner 3:0-Sieg gegen den VfB Fichte Bielefeld mitbrachte. Als „kompakte und körperlich starke Mannschaft“ beschreibt Sieweke den Gegner. Mit der Rolle des Außenseiters kamen die „Spechte“ indes schon beim torlosen Remis beim SV Lippstadt prima klar. „Wenn es uns gelingt, erneut so griffig und bissig in den Zweikämpfen aufzutreten, haben wir eine Chance, aber auch nur so“, glaubt Sieweke. Ob Daniel Koberstein, in Lippstadt eine Stunde lang kluger Ballverteiler im zentralen Mittelfeld, dabei sein kann, ist fraglich. Ein Ausrutscher bei einem Eckstoß hatte eine Oberschenkelzerrung zur Folge. Anstelle von Maik Mönchmeier (Achillessehnenreizung) wird erneut Dominik Jäger in die Innenverteidigung rücken. „Da habe ich keine Bedenken“, attestiert Sieweke ihm und Lars Beuckmann genügend Klasse, um gegen die starken Rheiner Angreifer Stefan Seidel und Frederick Telsemeyer zu bestehen. In der Offensive drängen sich die wiedergenesenen Matthäus Wieckowicz und Kamil Orhan auf. Angriff: Timo Niermann peilt Sonntag mit dem SV Spexard gegen Rheine einen weiteren Punktgewinn an. |
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Das Westfalenblatt schreibt am 28.08.2010 |
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Mit Führungstor zum Überraschungscoup SV Spexard träumt gegen Eintracht Rheine vom Favoritensturz Gütersloh-Spexard (WB). Gütersloh, Lippstadt, Rheine, Dornberg. Das Auftaktprogramm in der Fußball-Westfalenliga ist für den SV Spexard ganz schön happig. Doch der Aufsteiger hat sich augenscheinlich schon früh akklimatisiert und will am Sonntag den ersten Aufstiegsfavoriten stürzen. Das 0:0 in Lippstadt hat beim SVS für derart viel Selbstvertrauen gesorgt, dass die »Spechte« von einem Überraschungscoup gegen den FC Eintracht Rheine träumen. »Wenn am Sonntag bei uns alles passt, dann können wir auch gegen diesen Gegner mithalten«, sagt Trainer Olaf Sieweke, der den Titelanwärter bei dessen souveränem 3:0-Erfolg über den VfB Fichte persönlich beobachtet hat. »Trotz des klaren Erfolges habe ich Schwächen gesehen, so dass wir durchaus eine Chance haben. Rheine ist jedenfalls keine Mannschaft, die uns vorführen wird«, behauptet »Otze«. Gelingt es der in Lippstadt so bombensicheren Defensive, an ihre starke Leistung anzuknüpfen, dann hat der SV Spexard zumindest Chancen auf einen Punkt. Sollte zusätzlich im offensiven Bereich der Knoten platzen, dann ist vielleicht sogar noch mehr drin. »Mein größter Wunsch ist, dass wir mal in Führung gehen. Dann muss der Gegner nämlich aus dem Futter kommen«, würde es Olaf Sieweke nur zu gerne sehen, wenn die Spexarder mit ihren schnellen Leuten das so beliebte Konterspiel aufziehen könnten. Zumal Kamil Orhan nach seinen Knieproblemen schneller als erwartet wieder zur Verfügung steht. Reichte es in Lippstadt nur zu einem Kurzeinsatz, so soll der Stürmer am Sonntag mindestens 45 Minuten lang zum Einsatz kommen. Nicht zur Verfügung stehen hingegen Maik Mönchmeier (Achillessehnenprobleme) und Daniel Koberstein (schwere Oberschenkelzerrung). Vor allem für Mönchmeier dürfte es indes schwierig werden, überhaupt wieder in die Mannschaft zurückzukehren. Zu stark ist derzeit die Konkurrenz mit den überragend agierenden Spexarder Innenverteidigern Dominik Jäger und vor allem Lars Beuckmann. Beide dürften am Sonntag wieder extrem gefordert werden, denn mit fünf Toren stellt Eintracht Rheine neben dem FC Gütersloh die aktuell beste Offensivabteilung der Westfalenliga. Entgegenkommen könnte dem SVS der tiefe Boden auf dem Platz an der heimischen Bruder-Konrad-Straße, der sich zumindest von den Strapazen des Derbys gegen den FCG erholt hat. »Wenn jetzt noch die Sonne rauskommt, dann könnte es ein perfekter Nachmittag werden«, sagt Olaf Sieweke.
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| 28.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Glocke schreibt am 28.08.2010 |
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| 28.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münsterländische Volkszeitung schreibt am 28.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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FUSSBALL-WESTFALENLIGA FCE nimmt die „Spechte“ aus Spexard aufs Korn Rheine. Was für ein Wohlfühlfaktor: „Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral“, heißt es in der Satzung des SV Spexard. Am Sonntag werden Friede, Freude und Eierkuchen aber für 90 Minuten nur die zweite Geige spielen, wenn der Aufsteiger im Heimspiel gegen den FCE Rheine den ersten Saisonsieg landen will (Anstoß 15 Uhr, Sportplatz Josefschule). Seit der kommunalen Neugliederung 1970 ist Spexard ein Ortsteil im Südosten der Stadt Gütersloh. Im Schatten der starken ostwestfälischen Vereine FC Gütersloh, SC Verl, SV Lippstadt und SC Wiedenbrück fristete die junge Mannschaft lange ein Nischendasein und feierte mit dem Westfalenliga-Aufstieg den größten Erfolg in der 60-jährigen Vereinsgeschichte. Das Spexarder Auftaktprogramm mit den Partien gegen Gütersloh, in Lippstadt, gegen Rheine und in Dornberg hätte kaum härter ausfallen können. Nach der 2:5-Auftaktniederlage gegen Gütersloh feierte die Mannschaft von Trainer Olaf Sieweke jüngst einen 0:0-Achtungserfolg beim SV Lippstadt. Die aggressiven Spexarder stellten ihre Gegenspieler oft schon in der gegnerischen Hälfte und wirkten so selbstbewusst, als hätte es die fünf Gegentreffer zum Auftakt im Derby gegen den FC Gütersloh nicht gegeben. Die von ihren Fans liebevoll „Spechte“ gerufenen Rot-Weißen haben in Mehmet Dagdelen (36) und Raphael Negri (33) ihre erfahrensten Kräfte. Auch der 30-jährige Torhüter Dennis Menn hebt den Altersdurchschnitt eines Kaders, dessen Großteil 20- bis 25-jährige Jungspunde bilden. Soweit die Gemeinsamkeit zum FCE, der den Regenfluten der Emsstadt entflieht und auf trockene Böden in Gütersloh hofft. Auch die Gäste stellen eine junge Mannschaft, in der Mirco Heger mit seinen 29 Jahren schon der „Alterspräsident“ ist. Mit Ausnahme von Stefan Seiler, dessen Knöchelprellung aus dem Fichte-Spiel nicht an Lauftraining denken ließ, wird die Mannschaft wohl der Elf entsprechen, die das vergangene Heimspiel mit 3:0 siegreich gestaltete. Damit dürfte sich Maik Klostermann freuen, erneut auf der rechten Außenbahn wirbeln zu können - eine Aufgabe, die er gegen Bielefeld 36 Minuten lang mit viel Herzblut wahrnahm und nicht nur durch seine Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:0 Akzente setzte. Noch nicht am Ball wird Stephan Roth sein. Nachdem der Neuzugang seinen Auflösungsvertrag bei Emsdetten 05 unterzeichnet hat, fehlt noch die Spielerlaubnis von der Passstelle in Duisburg. „Da gehen wir kein Risiko“, plant Peltner lieber ohne den Münsteraner, den er taktisch als Mann für beide Außenverteidigerpositionen sieht. Ebenfalls nicht auf dem Spielberichtsbogen tauchen die Namen von Markus Wersching (Fußballpause) und Manuel Schupp (Dienst) auf. David Ruwe würde liebend gerne seine Qualitäten im Mittelfeld vorführen, muss aber abwarten, wie sehr ihn eine leichte Grippe während der Woche geschwächt hat. Ebenfalls ungewiss ist, ob Peltner mit Sebastian Sterthaus und Igor Romanov zwei ehemalige Spieler aus der 2. Mannschaft für den Ostwestwestfalen-Trip beruft. „Ich muss mir erst beim Abschlusstraining ein Bild machen“, sortiert der 46-Jährige noch die Namen. Auf jeden Fall gesetzt ist Stürmer Daniel Seidel, der mit zwei Toren und zwei direkten Vorlagen einen traumhaften Einstand feierte. Mit Angriffspartner Frederick Telsemeyer stellt er nach zwei Spieltagen den gefährlichsten Angriff der Liga (fünf Tore). |
| 28.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |
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Die Münstersche Zeitung schreibt am 28.08.2010 |
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Westfalenliga Staffel 1 |
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FC Eintracht Rheine Peltner: "Das wird ein riesiges Stück Arbeit" RHEINE Bei Westfalenliga-Aufsteiger SV Spexard (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr), strebt der FCE Rheine die Punkte vier, fünf und sechs in der laufenden Saison an. „Die nehme ich gerne“, sagt Trainer Ulli Peltner. „Aber ich weiß, dass es ein riesiges Stück Arbeit wird.“ Peltner hat sich vorab über den Gegner schlau gemacht. Spexard ist ein Ortsteil von Gütersloh und für den FCE-Trainer „der stärkste Aufsteiger. Die Mannschaft hat richtig viel Qualität“, warnt er seine Truppe. Nach dem Motto: ,Da fahr‘n wir mal eben hin und nehmen die Punkt mit‘ funktioniere das am Sonntag nicht. Zwar kassierte der SVS zum Auftakt eine 2:5-Klatsche im Derby gegen den starken FC Gütersloh, doch schon das folgende 0:0 bei den hoch eingeschätzten Lippstädtern nötigt der Konkurrenz Respekt ab. Mit Hochkarätern gespickt Mit dem 36-jährigen Offensivmann Dagdelen, Mittelfeldspieler Negri und Torhüter Menn hat Spexard ein routiniertes Gerüst. Drumherum tummeln sich zig Talente, darunter Daniel Koberstein, der schon in Verl Regionalliga-Luft schnupperte. Oder Matthias Gök, der schon für den FC Gütersloh stürmte. „Spexard ist gespickt mit hochkarätigen Fußballern“, betont Peltner die Klasse des Gegners. Nun, auch der FCE hat im Vorfeld der Saison qualitativ aufgerüstet. Und das ist gut so, denn die Ausfallliste der Eintracht ist schon ziemlich happig. Stefan Seiler (Knöchelprellung) muss passen. Ein herber Verlust, bereitete der flotte Flügelflitzer beim 3:0 über Fichte Bielefeld doch einen Treffer vor und sorgte für viel Wirbel auf der rechten Seite. Für ihn rückt Maik Klostermann in die Startformation, der schon am Vorsonntag nach der Verletzung Seilers eingewechselt wurde. Klostermann will die Chance nutzen und sich für einen Platz in der ersten Elf nachhaltig empfehlen. Außer Seiler fehlen dem FCE noch Markus Wersching (pausiert), Manuel Schupp (beruflich verhindert) und Jens Roßmöller (gesperrt). Neuverpflichtung Stevie Roth „ist noch nicht spielberechtigt“, so Trainer Peltner. Fraglich ist, ob David Ruwe, der sich unter der Woche eine Grippe eingefangen hat, dabei sein kann. Obwohl er ohnehin nicht erste Wahl wäre. Nur wenig Alternativen „Da bleiben also nicht mehr viele Alternativen“, so Peltner mit Blick auf die Ausfälle. Allerdings hat er sowieso kaum Gründe, am erfolgreichen Eintracht Team der Vorwoche Änderungen vorzunehmen. |
| 28.08.2010 - SV Spexard 1950 e.V. |