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LL-Staffeltag in Spexard |
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| Der SVS richtet den Landesliga Staffeltag aus |
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Urkunde für die Spechte, Kanone für den Torjäger Der SV Spexard richtete als Meister und Aufsteiger den Staffeltag der Landesliga Ost aus Gütersloh. Auch wenn die Westfalenliga-Saison 2010/11 schon am übernächsten Wochenende anfängt, brachte der SV Spexard am Samstag erstmal den letzten Akt seines Meisterstücks in der Landesliga Ost über die Bühne. Als Titelträger und Aufsteiger richteten die „Spechte“ im Spexarder Bauernhaus den Staffeltag aus. „Ich hoffe, ich sehe Euch hier nicht so schnell wieder“, wünschte Staffelleiter Friedhelm Spey (Hüllhorst) dem Meister eine erfolgreiche Saison in der Westfalenliga, als er dem Spexarder Fußballobmann Volker Stickling die offizielle Meisterurkunde überreichte. Auch Trophäe Nummer zwei, die Torjägerkanone, ging an einen aus dem Meisterteam. Matthias Gök erzielte alleine 29 der insgesamt 81 Treffer seiner Mannschaft. Gleich zum dritten Mal in Folge gewann der SC Verl II die Fair-Play-Wertung. Dieses Mal allerdings punktgleich mit RW Maaslingen. Da das Los in Kaiserau zu Gunsten der Verler entschieden hatte, nutzte Frank Neitzel die Gelegenheit, um zu zeigen, dass das Team den Preis auch verdient hat. Er nahm zwar die Prämie von 250 Euro an, überlies den Wanderpokal und den Ball aber dem Maaslinger Fußballobmann Henri Dethardt. Spey wurde von den Delegierten der 16 Landesligavereine aus den FußballKreisen Bielefeld, Herford, Höxter, Lemgo, Lübbecke, Minden, Paderborn und Gütersloh einstimmig für drei weitere Jahre zum Staffelleiter bestimmt. Zusammen mit dem Spruchkammervorsitzenden Georg Schierholz (Lippstadt) und Schiedsrichter-Obmann Torsten Werner (Bielefeld) zog Spey das Fazit der Saison 2009/10. Nur der harte Winter trübte seine Bilanz, denn 46 Spiele mussten abgesagt werden. Im Jahr davor waren es nur 18 gewesen. An organisatorischen Neuerungen für die neue Saison vom 15. August 2010 bis zum 29. Mai 2011 nannte Spey zum einen die Abwicklung der Schiedsrichterkosten. Das läuft jetzt über den Verband und nicht mehr über die Vereine. Über die andere Änderung muss der Verbandstag am 14. August erst entscheiden: Angedacht ist, die Schutzfrist für Spieler, die in unteren Mannschaften eingesetzt worden sind, von zehn auf zwei Tage zu reduzieren, wie es in den höheren Klassen jetzt schon üblich ist. Außerdem sollen dann vier statt wie bisher zwei Spieler in der Reserve aushelfen dürfen. Da der Verbandstag aber erst einen Tag vor Saisonbeginn in Duisburg-Rheinhausen stattfindet, glaubt Werner: „Das wird erst 2011/12 gelten.“ Ein Pool für alle Landesligisten Schiedsrichterbezahlung wird vereinfacht und günstiger - SV Spexard als Meister geehrt Gütersloh-Spexard (WB). Die Landesliga ist für den SV Spexard Geschichte. Mit der Meisterehrung auf dem Staffeltag verabschiedeten sich die »Spechte« in Richtung Westfalenliga. Für den Rest der Liga hatte der Leiter der Staffel eins, Friedhelm Spey, einige Änderungen im Gepäck. Bei der wohl wichtigsten Neuerung geht's mal wieder ums liebe Geld. Künftig werden die Schiedsrichter nämlich nicht mehr direkt nach dem Spiel am Platz bezahlt, sondern über den Verband. Der Verein bezahlt stattdessen einen festen Betrag, der in Kürze bekanntgegeben werden soll, an den FLVW. Aus diesem Pool werden die Unparteiischen dann über den Verband bezahlt. »Die Poolbildung kam für mich erst in Frage, sofern sich die Kosten reduzieren«, äußerte sich Spey. In der Westfalenliga sei dieses Modell schon in der abgelaufenen Saison getestet worden und Aufwand sowie Kosten der Klubs seien spürbar gesunken. Kein Wunder also, dass die anwesenden Vertreter für eine einjährige Testsaison votierten. Erst zur Spielzeit 2011/2012 wird die Neuerung bezüglich der sogenannten Schutzfrist in den Landesligen umgesetzt. Bisher müssen Spieler eines Vereins aus unteren Mannschaften zehn Tage pausieren, wenn sie innerhalb von vier Wochen an zwei Pflichtspielen der höheren Mannschaft teilnehmen. Diese »Sperre« verringert sich auf zwei Tage, sofern das FLVW-Präsidium den Entwurf erwartungsgemäß beschließen wird. Für den Gastgeber der Tagung am Samstagvormittag im Spexarder Bauernhaus sind diese Neuerungen durch den Aufstieg in die Westfalenliga schon bekannt. »Wir wünschen Euch, dass Ihr unserer Liga lange nicht mehr zugegen sein werdet«, sagte Spey in Richtung SV Spexard. Der Hüllhorster, der für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt wurde, überreichte Abteilungsleiter Volker Stickling die Meisterurkunde. Maßgeblichen Anteil am Spexarder Aufstieg hatte Matthias Gök mit 29 Toren - einsame Spitze in der Staffel I! Als Anerkennung gab's die Torjägerkanone und den Glückwunsch von Spey: »Mit einer ähnlichen Ausbeute solltet Ihr Eure Ziele erreichen.« Und noch ein heimischer Vertreter wurde geehrt: Zum zweiten Mal in Folge stellte die Reserve des SC Verl das fairste Team. Zwar punktgleich mit Maaslingen, doch das Losglück war auf der Seite des SCV. Insgesamt gab es mit nur vier Spruchkammerverhandlungen so wenig wie selten. Ob es auch im kommenden Jahr so fair weitergeht? In zwei Wochen sind alle schlauer. ![]()
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