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24. Spexarder Volkslauf

Familie Aron trifft
sich im Ziel
212 Teilnehmer beim Spexarder Mailauf
Gütersloh. Zum 1. Mai gehört wie die
Arbeiterkundgebung der Volkslauf des SV Spexard.
Zumindest ist das seit 24 Jahren so. Ähnlich wie die
Demonstrationen zum „Tag der Arbeit“ lebt auch die
Veranstaltung des SV Spexard nicht von großen
Teilnehmerzahlen. Diesmal waren es 212 Läufer und
Walker, die den Wonnemonat sportlich begannen. An dem
Wert und dem Charme des Laufes ändert die eher geringe
Beteiligung jedoch nichts.
Das Organisationsteam um Peter Deubler,
Heike Maibaum und Brigitte Schiffer konnte sogar ein
Highlight verbuchen. Silke Aron, Siegerin über 10 km,
lief mit 39:33 Minuten so schnell wie kaum eine Frau vor
ihr in Spexard. Die 40-Jährige vom VfL Hidessen, unweit
des Denkmals wohnend und trotzdem „Hermann-resistent“,
lief auf der nicht amtlich vermessenen Strecke sogar
etwas schneller als ihre vier Jahre alte amtliche
Bestzeit von 39:45 Minuten. „Das ist genau mein Wetter“,
nannte sie bei strahlendem Sonnenschein einen Grund für
ihre starke Leistung. Sie hängte sogar ihren zwei Jahre
älteren Ehemann Ralf ab, der 41:04 Minuten benötigte.
Der frühere Gütersloher nutzte den Spexarder Volkslauf
zu einem Heimatbesuch bei seinem 72-jährigen Vater Klaus
Aron (GTV), der die Familie im Ziel nach 57:14 Minuten
komplettierte. Platz zwei bei den Frauen belegte die
44-jährige Manuela Heitmann aus Harsewinkel in 41:55
Minuten vor der letztjährigen Siegerin Christina Lueck
(DJK Gütersloh), die 42:20 Minuten erreichte. Die
Hermannslaufvierte Melanie Genrich (DJK Gütersloh) war
auch in Spexard – aber nur, um den von ihr trainierten
Tilo Behl bei seinem 44:15-Minuten-Rekordlauf zu
coachen.
Bei den Männern machte Stefan
Gerdhenrichs von TriSpeed Marienfeld das 10-km-Rennen in
34:19 Minuten. Der 19-Jährige aus Greffen hatte die
25-km-Anreise mit dem Rennrad erledigt. Er entschied den
Kampf um Platz eins mit einem scharfen Antritt
eineinhalb Kilometer vor dem Ziel. Cosmin Condescu, ein
27-jähriger Rumäne, der beruflich momentan in Sennestadt
weilt, konnte nicht mehr reagieren und verlor noch zehn
Sekunden. Dritter wurde der 36-jährige, für den Post SV
Gütersloh laufende Engländer Paul Carr in 36:10 Minuten.
Gerdhenrichs, im März auf der ebenfalls nicht gültig
vermessenen 10-km-Strecke in Harsewinkel mit 32:30
Minuten gestoppt, will nun am 12. Mai in Clarholz seine
wahre, bestenlistenreife Zeit erfahren.
Schnellster 5-km-Mann war Jörn Milde. Der
aus Schloß Holte stammende 35-Jährige, Lehrer an der
Elly-Heuss-Knapp-Realschule und seit einem Jahr in
Gütersloh-Sundern wohnend, erreichte das Ziel am
Spexarder Bauernhaus nach 16:30 Minuten. Als Zweiten
empfing Sprecher Norbert Meiertoberens dort den
21-jährigen Ajosha Pilot vom SSV Delbrück (16:43 Min.).
Dritter wurde Mathis Mörke (19) von TriSpeed Marienfeld
mit 16: 51 Minuten.
Stefanie Vergin vom Post SV Gütersloh
konnte ihr ungefährdeter 5-km-Sieg in 19:43 Minuten
nicht über die Enttäuschung vom Hermannslauf
hinwegtrösten. Am Samstag hatte bei der 32-Jährigen ein
Magen-Darm-Infekt zugeschlagen, am Sonntag war für die
Vorjahressiebte deswegen nicht mehr drin als Rang 14 in
2:24:47 Stunden – fünf Minuten über Bestzeit. Zweite in
Spexard wurde die 15-jährige Nadine Serafinowski vom SC
Herford (21:36 Min.) vor der erst 12-jährigen
Spexarderin Eva Broenhorst, die nur 22:46 Minuten
benötigte.

Ruth Landwehr war beste Frau über die 5
Kilometer Walking-Strecke. Die für den SV Spexard
startende Walkerin war sehr schnell unterwegs und traf
kurz hinter den beiden starken Rentnern Werner
Westerbarkei und Hans Pollmeier im Ziel ein. Es
gratuliert Peter Deubler.

Bei der Walking- Veranstaltung auf dem
Siegertreppchen, Günther Weber, Werner Huch und Gabriele
Irrgang (v.l).
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